Boxen WM
Ibragimow holt letzten Titel nach Osteuropa

Schwergewichtler Sultan Ibragimow hat Shannon Briggs in Atlantic City den WBO-WM-Gürtel durch einen einstimmigen Punktsieg entrissen. Dadurch befinden sich alle WM-Gürtel in dieser Gewichtsklasse in osteuropäischer Hand.

Osteuropa ist derzeit der Nabel der Box-Welt im Schwergewicht. Nachdem Sultan Ibragimow aus Russland Schwergewichts-Weltmeister nach Version der World Boxing Oganisation (WBO) geworden ist, befinden sich nunmehr alle vier Welttitel in der "Königsklasse" in den Händen von osteuropäischen Boxern. Der 32 Jahre alte Ibragimow entthronte in Atlantic City/New Jersey den bisherigen Titelträger Shannon Briggs aus den USA durch einen einstimmigen Punktsieg über zwölf Runden.

Ibragimow, der schon bei Olympia in Sydney Zweiter wurde, reiht sich damit in die namhafte Liste der osteuropäischen Weltmeister ein. Landsmann Oleg Masjakew ist WBC-Weltmeister, die beiden Ukrainer Ruslan Tschagajew und Wladimir Klitschko werden bei der WBA beziehungsweise der IBF als Champions geführt.

Kampf Witali Klitschko gegen Ibragimow möglich

Im Spielerparadies an der Atlantikküste saß Wladimirs Bruder Witali als Zuschauer am Ring. Der Ex-Weltmeister will im September nach zweijähriger Pause ein Comeback starten, möglicherweise gleich mit einem Titelkampf gegen Ibragimow.

Im Rahmenprogramm kam Supermittelgewichtler Robert Stieglitz zu einem Sieg. Der 25-jährige Magdeburger setzte sich gegen den zehn Jahre älteren Marlon Hayes über acht Runden einstimmig nach Punkten durch.

© SID

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