Boxen WM
Martinez bleibt WBC-Champion und fordert Pacquiao

Mittelgewichtler Sergio Martinez bleibt WBC-Weltmeister. Der Argentinier siegte in Atlantic City durch K.o. in Runde zwei gegen den Amerikaner Paul Williams.

Der argentinische Mittelgewichtler Sergio Martinez bleibt nach einem K.o.-Sieg gegen den Amerikaner Paul Williams Weltmeister des World Boxing Councils (WBC). Der Kampf in Atlantic City war bereits in der zweiten Runde beendet, als Martinez den Herausforderer mit einem linken Haken ans Kinn zu Boden schickte. Williams blieb zunächst liegen und wurde noch im Ring medizinisch versorgt. Erst nach einigen Minuten kam der 29-Jährige wieder auf die Beine.

Williams hatte im Dezember 2009 einen hochklassigen Zwölf-Runden-Kampf gegen Martinez nach Punkten gewonnen. Im April 2010 entthronte Martinez als Herausforderer Weltmeister Kelly Pavlik (USA). Der hätte eigentlich im Dezember 2009 gegen Williams boxen sollen, doch eine Handverletzung von Pavlik hatte den Kampf verhindert.

Martinez verbesserte seinen Kampfrekord auf 46 Siege, davon 25 durch K.o., sowie zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Als nächsten Gegner wünscht er sich den philippinischen Volkshelden Manny Pacquiao oder den Amerikaner Floyd Mayweather.

© SID

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