Boxen WM
Mayweather jr. schickt Hatton auf die Bretter

Floyd Mayweather jr. bleibt Weltmeister im Weltergewicht. Der US-Amerikaner verteidigte seinen Gürtel in Las Vegas gegen den britischen Box-Shootingstar Ricky Hatton durch technischen K.o. in der zehnten Runde.

Der britische Box-Shootingstar Ricky Hatton hat trotz der Unterstützung von mehr als 10 000 aus Großbritannien angereisten Fans Weltmeister Floyd Mayweather jr. den Vortritt lassen müssen. Vor den Augen von David Beckham unterlag der "Hitman" aus Manchester am Samstag in der ausverkauften MGM Arena in Las Vegas dem US-Amerikaner Mayweather im WM-Kampf um die Krone im Weltergewicht in der zehnten Runde durch technischen K.o. und bezog damit im 44. Kampf seiner Karriere die erste Niederlage. Mayweather blieb damit auch in seinem 39. Fight ungeschlagen.

Eine krachende Linke an den Schädel des von seinen Landsleuten frenetisch angefeuerten Hatton war das dramatische Ende eines teilweise brutalen Kampfes, in dem Mayweather bei allen drei Ringrichtern deutlich in Führung lag. Zwar befand sich der Fighter von der Insel laufend im Vorwärtsgang, doch seine Bemühungen, im Nahkampf Punkte zu sammeln, machte der wie immer äußerst kontrolliert agierende Mayweather durch zahlreiche Treffer zunichte. Hatton zeigte sich zunächst unbeeindruckt, doch in der zehnten Runde fiel er schließlich nach einer Trefferserie mit dem abschließenden Haken wie in Zeitlupe zu Buche.

Mayweather jr. macht "keine halben Sachen"

"Ich wusste, dass es schwer wird. Deshalb habe ich von Anfang an keine halben Sachen gemacht", sagte Mayweather erleichtert. Er bekam für den Sieg rund elf Mill. Dollar. Hatton, der sechs Mill. kassierte, machte einen Cut über seinem rechten Auge für die Niederlage verantwortlich: "Es hat nicht besonders stark geblutet, aber mental war ich angeknockt. Hinterher war ich nicht mehr derselbe."

Neben Beckham, der das nur 300 Meter entfernt stattfindende Konzert der Spice Girls mit seiner Ehefrau Victoria verpasste, erlebten unter anderem die Schauspieler Bruce Willis und Sylvester Stallone sowie der Golf-Weltranglistenerste Tiger Woods das Box-Spektakel live vor Ort. Karten für den innerhalb von 30 Minuten auserkauften Kampf gingen auf dem Schwarzmarkt für bis zu 25 000 Dollar über die Theke.

© SID

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