Boxen WM
Ruiz selbstbewusst vor Kampf gegen Walujew

WBA-Weltmeister John Ruiz ist zwar 25 Zentimeter kleiner als der Russe Nikolai Walujew, aber von seinem Sieg am Samstag in Berlin überzeugt. Danach "werden noch mehr Leute von mir reden", so der Schwergewichtler.

Auch wenn John Ruiz von der Körpergröße deutlich unterlegen ist, gibt sich der WBA-Weltmeister vor seiner Titelverteidigung gegen den Russen Nikolai Walujew am kommenden Samstag in Berlin zuversichtlich. "Es gibt keinen Zweifel, es wird ein harter Kampf. Aber ich war schon in solchen Situationen und habe sie gemeistert. Ich werde das Land als Weltmeister verlassen", sagte der 33-jährige Ruiz. Der Schwergewichtler weiter: "Nach dem Kampf werden noch mehr Leute von mir reden."

Der 2,13m große Herausforderer Nikolai Walujew hingegen sieht seine Chancen in seiner Statur: "Ich versuche, meine Größenvorteile auszuspielen." Weltmeister Ruiz ist mit 1,88m genau 25 Zentimeter kleiner als Walujew. Der Russe hatte sich zuletzt mit seinem persönlichen Trainer Manuel Gawriljan und dem Chefcoach des Sauerland-Boxstalls, Ulli Wegner, intensiv vorbereitet. "Wenn Walujew so einfach boxt wie Ulli Wegner russisch spricht, dann wird er den Kampf gewinnen", sagte Gawriljan scherzhaft.

Für den ersten Schwergewichts-WM-Kampf in Berlin wünscht sich Promoter Wilfried Sauerland eine ausverkaufte Max-Schmeling-Halle. "Von 10 000 Karten sind bereits 9 000 im Vorverkauf weggegangen. Wir hoffen, bis zum Kampf noch die restlichen Karten verkaufen zu können", sagte Sauerland.

Neben dem Schwergewichtskampf der Männer geht es bei den Frauen im Supermittelgewicht ebenfalls um den WM-Titel. Laila Ali trifft auf die Schwedin Asa Sandell. Auch Lailas Vater Muhammad Ali ist am Samstagabend in der Schmeling-Halle anwesend. Der US-Star erhält für seine Friedensbemühungen den Otto-Hahn-Preis. Insgesamt stehen neun Kämpfe auf dem Programm von ARD und Sauerland-Event.

© SID

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