Boxen WM
Tschagajew muss zunächst gegen Walujew ran

Die WBA hat eine freiwillige Titelverteidigung von Schwergewichts-Weltmeister Ruslan Tschagajew abgelehnt. Der Ukrainer muss zuerst gegen Herausforderer Nikolai Walujew boxen.

Der Wunsch von Schwergewichts-Weltmeister Ruslan Tschagajew wurde von der World Boxing Association (WBA) nicht erhört. Der Usbeke wollte vor seinem Pflichtkampf zu einer freiwilligen Titelverteidigung antreten. Stattdessen legte der Weltverband die obligatorische 30-Tage-Frist fest, in der sich die Boxställe Universum und Sauerland nun auf einen Kampf zwischen Tschagajew und Pflicht-Herausforderer Nikolai Walujew (Russland) einigen können.

"Wir hätten uns zuvor eine freiwillige Titelverteidigung gewünscht, aber das wurde abgelehnt", sagte Universum-Sprecher Christof Hawerkamp. Offenbar war zunächst ein Stall-Duell zwischen Tschagajew und Luan Krasniqi (Rottweil) geplant. Dagegen hatte Sauerland bei der WBA protestiert. Nun könnte der zweite Vergleich zwischen Tschagajew und Walujew bereits im Frühjahr steigen.

Ex-Champion Walujew, der den WBA-Titel im April vergangenen Jahres gegen den noch ungeschlagenen Tschagajew verloren und dabei die einzige Niederlage seiner Karriere hatte hinnehmen müssen, hatte sich den Rückkampf mit seinem Sieg gegen den Weißrussen Sergej Lijachowitsch vor knapp drei Wochen in Nürnberg verdient.

© SID

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