Boxen WM
Verletzter Boxer Sturm muss WM-Kampf absagen

Der für Ende November geplante WM-Kampf im Mittelgewicht zwischen Felix Sturm und Maselino Masoe kann nicht stattfinden. Sturm zog sich im Training eine Verletzung am Ellenbogen zu und muss operiert werden.

Hiobsbotschaft für WM-Herausforderer Felix Sturm: Der Leverkusener musste seinen für den 26. November in seiner Heimatstadt geplanten WM-Kampf im Mittelgewicht um den Titel des Verbandes WBA gegen Titelverteidiger Maselino Masoe (Neuseeland) absagen. Der 26-Jährige hat sich im Training eine Verletzung am linken Ellenbogen zugezogen, die operiert werden muss. "Es tut mir sehr Leid für meine Fans, aber mein Arzt hat mich überzeugt, dass es nicht geht."

Sturm muss damit nach seiner skandalösen Niederlage im WM-Kampf gegen US-Star Oscar de la Hoya im Mai 2004 weiter auf eine WM-Chance warten. Wann er wieder in den Ring steigen kann, ist ungewiss. "Man kann gesundheitlich angeschlagen keine Topleistungen bringen", erklärte Promoter Klaus-Peter Kohl, "wir müssen die OP jetzt abwarten und dann sehen, wie schnell Felix wieder boxen kann."

Kampfabend findet trotzdem statt

Der Kampfabend in der Wilhelm-Dopatka-Halle findet aber auch ohne den Lokalmatador statt. Neuer Hauptkampf ist jetzt die WBA-Weltmeisterschaft im Bantamgewicht zwischen Universum-Profi Wladimir Sidorenko (Ukraine) und Jose de Jesus Lopez (Venezuela).

Im Weltergewicht gibt es einen WM-Ausscheidungskampf des Verbandes IBF zwischen Michel Trabant (Berlin) und Mark Suarez (USA).

© SID

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