Boxwelt trauert
Ex-Champ Johnson stirbt an Kampffolgen

Das Berufsboxen hat erneut ein Todesopfer zu beklagen. Ex-Weltmeister Leavander Johnson starb in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) in Las Vegas an den Folgen seiner Verletzungen aus dem verlorenen WM-Kampf gegen seinen Herausforderer Jesus Chavez (Mexiko).

LAS VEGAS/HANNOVER. Nachdem die Nieren des Boxers versagten und sein Herz nicht mehr eigenständig pumpte, entschieden Familienmitglieder, die lebenserhaltenden Geräte abschalten zu lassen. Johnson wurde lediglich 35 Jahre alt und hinterlässt vier Kinder.

Der Leichtgewichtsboxer hatte nach seinem in der elften Runde abgebrochenen WM-Kampf gegen Chavez nach vielen schweren Kopftreffern in der Kabine das Bewusstsein verloren und musste nach der Notoperation in ein künstliches Koma versetzt werden.

Die Ärzte hatten während der 90-minütigen Operation ein Blutgerinnsel aus der rechten Gehirnhälfte entfernt, das sich beim Amerikaner nach den vielen schweren Kopftreffern gebildet hatte. Eine zweite OP war für den Montag geplant.

Leavander Johnson wurde von seinem Vater trainiert, der Bruder war der Manager. „Es gab keine Hinweise auf eine Besserung seines Zustands. Insofern traf die Familie eine sehr richtige Entscheidung“, sagte der behandelnde Arzt William Smith. Johnson sei friedlich eingeschlafen.

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