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Brink Schneider siegen im ersten deutschen Finale

Die WM-Dritten Julius Brink und Kjell Schneider haben das erste rein deutsche Finale der Weltserie gewonnen. Das Beachvolleyball-Duo besiegte die Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann mit 2:1.

Die WM-Dritten Julius Brink und Kjell Schneider (Leverkusen/Kiel) konnten das erste rein deutsche Finale der Weltserie für sich entscheiden. Im portugiesischen Espinho benötigten die WM-Dritten 1:10 Stunden, um die Europameister Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) mit 2:1 (25:27, 21:19, 15:12) zu bezwingen. Für den ersten Weltserien-Sieg der Karriere kassierten Brink/Schneider 32 000 Dollar, die Verlierer müssen sich mit 22 000 Dollar trösten.

Schneider:" Das schlägt selbst die Bronzemedaille bei der WM in Berlin"

"Was für ein grandioses Gefühl, das schlägt selbst die Bronzemedaille bei der WM in Berlin. Das war ein großer Tag für den Beachvolleyball in Deutschland und das erste Finale, bei dem es keinen Verlierer gab", erklärte Schneider nach dem Durchmarsch mit nur einem Satzverlust stolz. Mit unbändigem Kampfgeist gewann das Duo wie bei der WM in Berlin gegen die eigentlich höher gehandelten Gegner und nimmt in der neuen Weltrangliste jetzt Platz vier ein.

Reckermann:" Kjell und Julius haben sich den Sieg durch harte Arbeit verdient."

"Wir hätten gerne gewonnen, aber entscheidend ist, dass Deutschland die beiden Top-Plätze auf dem Podium einnimmt. Kjell und Julius haben sich den Sieg duch harte Arbeit verdient", erklärte Reckermann: "Außerdem haben wir die Weltranglisten-Ersten geschlagen." Dieckmann/Reckermann hatten im Halbfinale überraschend die Weltmeister Marcio Araujo/Jesus Magalhaes (Brasilien) 2:1 (16:21, 21:19, 15:12) ausgeschaltet. Zum dritten Weltserien-Turniersieg nach Berlin und Rio de Janeiro im Vorjahr reichte es dann aber nicht.

Brink/Schneider hatten im Halbfinale die US-Amerikaner Todd Rogers/Sean Scott mit 2:0 (21:18, 21:15) geschlagen und krönten drei Wochen nach WM-Bronze in Berlin mit dem besten Ergebnis ihrer Karriere ihren Aufwärtstrend.

Stephanie Pohl/Okka Rau hatten zuvor den mit 10 000 Dollar dotierten fünften Platz belegt. Die Hamburgerinnen unterlagen den WM-Zweiten Franca/Felisberta Silva aus Brasilien 0:2 (13:21, 14:21). Die 32 000 Dollar für den Turniersieg holten die Weltmeisterinnen Kerry Walsh/Misty May (USA).

© SID

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