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Bronze bei Ringer-WM für Schneider

Durch Konstantin Schneider haben die deutschen Ringer bei der WM in Budapest die zweite Medaille verbucht. In der 74kg-Klasse im griechisch-römischen Stil holte der 30-Jährige Bronze gegen den Schweden Mohamad Babulfath.

Nach Freistil-Ringerin Anita Schätzle hat Konstantin Schneider im griechisch-römischen Stil in Budapest die zweite WM-Medaille für das deutsche Team geholt. Der Vize-Weltmeister gewann in der Klasse bis 74kg im Kampf um Bronze gegen den Schweden Mohamad Babulfath.

Schon in den Runden zuvor konnte Schneider überzeugen. Zunächst setzte sich der 30-Jährige gegen den Kirgisen Danjar Ikobonow durch, dann gewann er gegen den Armenier Mowses Karapetian und bezwang im Viertelfinale sogar Olympiasieger Alexander Dokturischwili aus Usbekiastan. Erst im Halbfinale musste sich Schneider dem russischen Ex-Weltmeister Werteres Samurgachej geschlagen geben.

"Durch Daumenverletzung behindert"

"Ich freue mich, dass ich soweit gekommen bin und dabei gute Leute besiegt habe. Das Turnier war anstrengend, das Halbfinale ein kleiner Ausrutscher. Gegen den Russen habe ich schon öfters verloren, diesmal war ich zusätzlich durch einen Daumenverletzung behindert", sagte Schneider. Der Medaillengewinn bestätigte auch Bundestrainer Günter Reichelt, der Schneider in einer umstrittenen Entscheidung den Vorzug vor dem deutschen Meister Adam Juretzko gegeben hatte.

Holk und Kratz ausgeschieden

Dagegen sind Björn Holk (Neuss/84kg) und Eduard Kratz (Freiburg/66kg) vorzeitig gescheitert. Holk unterlag zum Auftakt dem Südkoreaner Kim Jung-Sob. Kratz setzte sich zwar zunächst gegen Harry Lester aus den USA und den Syrer Mahmud Tellavi durch, verlor dann aber unglücklich im Achtelfinale gegen den Chinesen Yanyan Li.

Nachdem der Deutsche Ringer-Bund (DRB) an den ersten vier Wettkampftagen nur Misserfolge durch das Freistil-Team der Männer und die Frauen-Mannschaft zu verbuchen hatte, konnte Europameisterin Anita Schätzle (AC Mainz-Laubenheim/72kg) am Freitag den Bann brechen und mit ihrem dritten Rang die erste Medaille für den DRB holen.

© SID

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