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Champions-League-Siege für Flensburg und Magdeburg

Am zweiten Gruppenspieltag der Champions League konnten die SG Flensburg-Handewitt und der SC Magdeburg den jeweils zweiten Erfolg feiern. Flensburg besiegte den HC Kaunas 39:22, Magdeburg bezwang Montpellier HB 32:28.

In der Champions League befinden sich die deutschen Handball-Klubs weiter auf Erfolgskurs. Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt und der frühere Titelträger SC Magdeburg kamen am zweiten Gruppenspieltag jeweils zum zweiten Sieg und hielten damit den Kurs auf das Achtelfinale. Während die Flensburger gegen den litauischen Meister HC Kaunas einen lockeren 39:22 (19:7)-Kantersieg verbuchten, setzte sich Magdeburg mit 32:28 (12:12) gegen Montpellier HB durch.

Vor 5 000 Zuschauern in der Magdeburger Bördelandhalle taten sich die Gastgeber gegen die athletischen Franzosen zwar lange schwer. Stefan Kretzschmar und der französische Nationalspieler Joel Abati brachten den SCM mit jeweils sechs Treffern aber auf die Siegerstraße.

Sprem erzielt neun Treffer

Keinerlei Probleme hatte der deutsche Pokalsieger aus Flensburg gegen die junge Mannschaft aus Kaunas. Trainer Kent-Harry Andersson konnte es sich sogar erlauben seine vier Stammkräfte Blazenko Lackovic, Lars Christiansen, Glenn Solberg und Torhüter Jan Holpert zu schonen. Dafür glänzte der Kroate Goran Sprem mit neun Treffern, Kasper Nielsen traf achtmal.

Niederlage für Kiel

Ausgerechnet der deutsche Meister THW Kiel musste unterdessen die einzige Niederlage der deutschen Handball-Klubs einstecken. Die Norddeutschen verloren beim polnischen Meister Wisla Plock überraschend 31:32 (15:16).

Vor 1 500 frenetischen Zuschauern kamen die Kieler gegen die rustikal agierenden Gastgeber nie richtig ins Spiel und vergaben sogar einen Vier-Tore-Vorsprung zu Beginn der zweiten Hälfte. Bester Werfer in einer nur durchschnittlichen Kieler Mannschaft, die trotz der Niederlage wie Flensburg und Magdeburg das Achtelfinale weiter im Visier hat, war Nationalspieler Christian Zeitz mit sieben Treffern.

Unterdessen feierte die HSG Nordhorn einen Sieg im europäischen Pokalwettbewerb. Die Niedersachsen erreichten durch einen ungefährdeten 32:24 (12:11)-Erfolg über TJ Nove Zamky aus der Slowakei die dritte Runde. Das Hinspiel hatte Nordhorn 30:21 gewonnen.

© SID

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