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Club an der Alster auf dem Weg zum Titelhattrick

Im Kampf um die diesjährige Meisterschaft im Feldhockey wollen die Teams vom Crefelder HTC und Gladbacher HTC dem Club an der Alster die Zähne zeigen und einen Titelhattrick der Norddeutschen verhindern.

Dem Club an der Alster kann dieses Jahr bei der Endrunde um die deutsche Feldhockey-Meisterschaft der Titelhattrick gelingen, allerdings müssen sich die Norddeutschen auf heftige Gegenwehr aus dem Westen Deutschlands einrichten. Denn sowohl der Crefelder HTC, als auch der Gladbacher HTC wollen unter allen Umständen verhindern, dass der Meister der beiden letzten Jahre auch nach dieser Saison triumphiert. "Mein Wunsch ist ein westdeutsches Endspiel. Bei uns stimmt die Mischung innerhalb der Mannschaft", erklärt Robert Haacke, der Teammanager des Tabellenvierten Crefelder HTC, vor dem Halbfinale am Samstag (14.00 Uhr) gegen den Favoriten und Vorrunden-Ersten aus Hamburg auf der Anlage des Düsseldorfer Hockey Clubs (DHC).

Im zweiten Halbfinale stehen sich am Samstag (17.00 Uhr) der Tabellenzweite Gladbacher HTC und der Dritte HTC Stuttgarter Kickers gegenüber. "Ich denke, dass wir gute Chancen haben, das Finale zu erreichen. Es gibt keinen eindeutigen Favoriten, auch wenn die Hamburger vom Personal am stärksten einzuschätzen sind. Ich traue aber dem Crefelder HTC eine Menge zu", sagt Michael Hilgers, der 1992 mit Deutschland Olympiagold in Barcelona gewann und heute Teammanager in Gladbach ist. Das Endspiel findet am Sonntag (13.10 Uhr/live im DSF) ebenfalls auf der DHC-Anlage statt.

Freiwillig will der Titelverteidiger das Feld allerdings nicht räumen. Viermal holte der Club an der Alster seit 1999 die Meisterschaft in den Norden, zuletzt 2003 und 2004. Bundestrainer Bernhard Peters traut den Hamburgern als viertem Verein überhaupt den Hattrick zu. "Sie haben von der Papierform her die beste Mannschaft. Besonders im Mittelfeld und im Angriff sind sie sehr stark besetzt", sagt Peters.

Doch auch die Gladbacher, Meister des Jahres 2002, schätzt Peters, der die Endrunde als Sichtungstermin für die Europameisterschaft in Leipzig (28. August bis 4. September) nutzt, hoch ein. "Das Konterspiel ist ihre große Stärke. In Belal Ibrahim haben sie einen Mann, der vorne auch die notwendigen Tore macht", lobt Peters den ägyptischen Nationalspieler, der für die Spiele in Düsseldorf auf heißes Wetter hofft.

Die Spieler des Crefelder HTC hoffen hingegen auf Revanche für die unglückliche 4:5-Finalniederlage vor zwei Jahren gegen Hamburg. "Wir waren schon mal ganz dicht dran. Diesmal wollen wir den Wimpel haben", sagt Trainer Dietmar Alf. In Nationalkeeper Christian Schulte dürfte der Klub über den besten Torhüter bei der Endrunde verfügen.

Außenseiter sind hingegen die Stuttgarter Kickers, auch wenn sie in Björn Emmerling laut Peters "den überragenden deutschen Spieler" in ihren Reihen wissen. Allerdings räumt der Bundestrainer ein: "Die Mannschaft ist vielleicht nicht so ausgeglichen besetzt."

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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