sonstige Sportarten
Coach Springstein hängt Schuhe an den Nagel

Thomas Springstein wird zukünftig nicht mehr als Leichtathletik-Trainer arbeiten. Der Coach war zuletzt von Sprinterin Anne-Kathrin Elbe der Verabreichung verbotener Substanzen bezichtigt worden und steht unter Anklage.

Der wegen eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz unter Anklage stehende Trainer Thomas Springstein will nicht mehr als Coach in der Leichtathletik arbeiten. Das erklärte der 47-Jährige dem Berliner Tagesspiegel am Sonntag, sagte aber nicht, wie er sich seine Zukunft ohne Leichtathletik vorstelle.

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat gegen den ehemaligen Honorartrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) im August dieses Jahres Anklage erhoben, ein Prozesstermin steht allerdings noch nicht fest. Der DLV hatte im August 2004 Anzeige erstattet, nachdem Sprinterin Anne-Kathrin Elbe, die unter Springstein bis Sommer 2004 in Magdeburg trainierte, behauptet hatte, ihr Ex-Coach habe ihr verbotene Substanzen gegeben.

Daraufhin kam es im September des vergangenen Jahres zu einer Hausdurchsuchung bei Springstein, bei der unter anderem Andriol-Tabletten gefunden wurden, die den Wirkstoff Testosteron-Undecanoat enthalten. Es ist der dritte "Fall Springstein" nach 1992 und 1993. Schon damals hatte es Dopingaffären um den Trainer gegeben.

© SID

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