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Coria will Revanche gegen Federer - Gasquet glänzt

Roger Federer muss sich schon im Viertelfinale des Tennis-Masters-Turniers in Hamburg seines größten Widersachers erwehren. Der Titelverteidiger trifft in einer Neuauflage des vorjährigen Endspiels auf „Sandfloh“ Guillermo Coria aus Argentinien.

dpa HAMBURG. Roger Federer muss sich schon im Viertelfinale des Tennis-Masters-Turniers in Hamburg seines größten Widersachers erwehren. Der Titelverteidiger trifft in einer Neuauflage des vorjährigen Endspiels auf "Sandfloh" Guillermo Coria aus Argentinien.

Während der Weltranglistenerste aus der Schweiz im Achtelfinale den Spanier Tommy Robredo mit 6:2, 6:3 besiegte, setzte sich Coria gegen den Kroaten Mario Ancic mit 6:4, 6:3 durch und blieb ebenfalls ohne Satzverlust. "Es ist schade, dass wir schon jetzt gegeneinander antreten", sagte Federer zum bevorstehenden Duell mit Coria, das er als Härtetest für die in zehn Tagen beginnenden French Open in Paris ansieht. "Wenn ich ihn morgen schlagen würde, wäre das schon ein gutes Zeichen."

Coria, Hamburg-Sieger von 2003, freut sich auf die Revanche, denn seit der Endspiel-Niederlage 2004 hat er nicht mehr gegen Federer gespielt. "Ich muss schon meinen besten Tag erwischen und mein bestes Tennis zeigen, um ihn zu schlagen", sagte Coria, der nach seinen Finalteilnahmen in Monte Carlo und Rom schon etwas müde Beine hat.

Turnier-Chairman Boris Becker hat Coria dennoch auf der Rechnung: "Er ist natürlich ein ganz heißer Favorit auf den Titel. Er zickt auf dem Platz manchmal rum. Das ist seine Masche, und das kann seinen Gegnern auf die Nerven gehen", sagte Becker dem Bezahlsender "Premiere". Deutsche Spieler waren da freilich schon nicht mehr zu sehen. Nach der Dreisatz-Niederlage von Nicolas Kiefer gegen den Franzosen Sebastien Grosjean am späten Mittwochabend, fand das Achtelfinale am Rothenbaum erstmals seit fünf Jahren ohne deutsche Beteiligung statt.

Neben Federer und Coria stehen sich im Viertelfinale Nikolaj Dawidenko (Russland) und Filippo Volandri (Italien), Juan Ignacio Chela und Christophe Rochus (Belgien) sowie die Qualifikanten Andreas Seppi (Italien) und Richard Gasquet gegenüber. Der 18 Jahre alte Franzose sorgte bei seinem Hamburg-Debüt mit Siegen über Olympiasieger Nicolas Massu (Chile) und Haas-Bezwinger Dominik Hrbaty (Slowakei) für Aufsehen. Auf Federer, den er im Viertelfinale von Monte Carlo besiegte, könnte Gasquet erst im Finale treffen.

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