Curling EM
Durchwachsener EM-Start der deutschen Curler

Die deutschen Curler erwischten einen mäßigen EM-Auftakt. Die Herren schlugen Dänemark und verloren gegen Schweden, die Damen gewannen gegen Schweden und unterlagen der Schweiz.

Das deutsche Curling-Team um Skip Andreas Kapp (Füssen) hat am ersten Tag der Europameisterschaften in Aberdeen die Chance auf eine gute Ausgangsposition verspielt. Nach einem 8:6-Auftaktsieg gegen Dänemark verlor Kapp mit seinen Mannschaftskollegen Andreas Lang (Third), Holger Höhne (Second) und Andreas Kempf (Lead) am Samstagabend gegen Schweden 4:10. Am Sonntag müssen die Deutschen gegen die stark eingeschätzten Mannschaften aus Norwegen und der Schweiz antreten.

Die deutsche Damenmannschaft mit Skip Andrea Schöpp (Riessersee), Melanie Robillard (Third), Monika Wagner (Second) und Stella Heiß (Lead), der Tochter des früheren Eishockey-Nationaltorhüters Peppi Heiß, gewann ihr erstes Spiel gegen Vize-Weltmeister Schweden 7:4, verlor aber im Abendspiel 2:10 gegen die Schweiz.

Leistung gegen Schweden nicht bestätigt

"Schade, dass wir nicht an die gute Leistung vom Morgen anknüpfen konnten. Solche Spiele, in denen wenig geht, gibt es einfach", sagte Ralph Schneider, Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes (DCV): "Jetzt heißt es den Kopf frei bekommen und mit Selbstvertrauen in die beiden wichtigen Spiele gehen."

Gegen die Schweden konnte das deutsche Quartett seine Leistungen aus dem Auftaktspiel nicht bestätigen. Bis zur Mitte der Begegnung gestalteten die Füssener die Partie zwar ausgeglichen, wurden aber dann vom schwedischen Team kontrolliert.

Die deutschen Damen zeigten gegen die Schwedinnen dagegen von Beginn an eine konzentrierte Leistung und gingen mit 5:1 in Führung. Im weiteren Spielverlauf verteidigte das Quartett diesen Vorsprung souverän.

Gegen die Schweiz um Skip Mirjam Ott gerieten die Deutschen von Beginn an unter Druck und hatten gegen die stark aufspielenden Gegnerinnen keine Chance.

© SID

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