Curling WM
Curlerinnen spielen bei WM am Ziel vorbei

Bei der Curling-WM in Vernon/Kanada sind die deutschen Starterinnen auf einem enttäuschenden neunten Platz gelandet. "Es wäre durchaus mehr drin gewesen", so Bundestrainer Axnick.

Am Ende der WM in Vernon/Kanada herrschte bei den deutschen Curlerinnen Enttäuschung vor. Durch den neunten Platz in der Gesamtwertung wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Im elften und letzten Vorrundenspiel verlor das Team um die sechsmalige Europameisterin Andrea Schöpp (Riessersee) 5:6 gegen China und hatte am Ende eine Bilanz von 4:7 Siegen aufzuweisen.

Gastgeber Kanada und China (beide 9:2 Siege) spielen als bestplatzierte Teams nun um den direkten Finaleinzug, Japan und Dänemark (beide 7:4) spielen im Tiebreaker den Gegner der Schweiz (9:2) aus. Der Sieger dieses Duells wiederum kann sich schließlich gegen den Verlierer der Begegnung China gegen Kanada für das Finale qualifizieren.

Bundestrainer Axnick: "Es wäre durchaus mehr drin gewesen"

Im deutschen Lager herrschte Ernüchterung vor. "Unsere Erwartungen waren natürlich viel höher. Mit dem Ergebnis sind wir recht enttäuscht", meinte Andrea Schöpp. Bundestrainer Oliver Axnick war ebenfalls unzufrieden: "Es wäre durchaus mehr drin gewesen. Wir haben vier Spiele mit nur einem Stein verloren. Die Konstanz im Spielaufbau ist ein Punkt, der in der Vorbereitung für die nächste Saison verbessert werden kann."

Immerhin halten die deutschen Frauen Kurs auf die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver. Die besten zehn Teams in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaften 2007, 2008 und 2009 lösen das Olympiaticket. Im vergangenen Jahr hatte das deutsche Team Rang acht belegt.

© SID

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