Curling WM
Curlerinnen verpassen WM-Medaille nur knapp

Der ganz große Wurf blieb den deutschen Curlerinnen bei der WM in Kanada verwehrt. Das stark verjüngte Team musste sich nach einer 4:8-Niederlage gegen die Gastgeber mit Rang vier begnügen, war aber dennoch zufrieden.

Zu einer Medaille hat es zwar nicht gereicht, dennoch waren die deutschen Curlerinnen nach dem unerwartet guten vierten Platz bei der Weltmeisterschaft im westkanadischen Grande Prairie mehr als zufrieden. Das stark verjüngte Team vom SC Riessersee um Routinier Andrea Schöpp (41) als Skip verpasste den Sprung auf das Treppchen durch eine 4:8-Niederlage gegen Kanada nur knapp.

Trotz der Niederlage war die Stimmung im deutschen Lager gut. "Hätte man uns vor dem Turnier angeboten, Vierter zu werden, hätten wir es angenommen. Jetzt muss man sich fast ärgern, dass wir zum Ende des Spiels nicht das entsprechende Glück hatten, die Kanadier zu schlagen," sagte Andrea Schöpp.

Das erstmals seit vier Jahren wieder für eine WM qualifizierte deutsche Frauen-Nationalteam hatte die Vorrunde überraschend auf dem dritten Platz beendet.

Entscheidung im siebten End

Vor ausverkaufter Halle zeigte sich die Schöpp-Equipe im zweiten Play-off-Spiel gegen Kanada mit Monika Wagner (41) sowie den erst 18-jährigen Marie-Therese Rotter und Anna Hartelt nervenstark und ging nach dem zweiten End mit 2:0 in Führung. Es dauerte bis zum vierten End, ehe Kanada zum 2:2 ausglich. Im siebten End ging der Gastgeber mit Steinen 5:3 in Führung und konnte sich erstmalig absetzen.

Beim "Heimspiel" am Fuß der Rocky Mountains spielt Kanada nun gegen die USA um den Einzug ins Finale. Das Endspiel hat Titelverteidiger Schweden bereits erreicht. Der Olympiasieger setzte sich im Play-off-Duell gegen die USA mit 8:5 durch.

© SID

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