Curling WM
Deutsches Curling-Team stolpert über USA

Die deutschen Curler durchlaufen bei der WM in Edmonton (Kanada) Höhen und Tiefen. Nach einem überzeugenden 7:4-Erfolg gegen die Schweiz verlor das deutsche Team nun gegen die USA mit 6:7.

Bei der WM in Edmonton haben die deutschen Curler wieder an Boden verloren. Nachdem die Mannschaft um Skip Andy Kapp aus Füssen nach einem 7:4 gegen die Schweiz und 5:2-Siegen als Tabellenzweiter Platz zwei hinter den ungeschlagenen Kanadiern gut auf Halbfinalkurs gelegen hatte, kassierte sie in ihrem achten Spiel eine 6:7-Niederlage gegen die USA. Die Amerikaner kommen damit ebenfalls auf eine 5:3-Bilanz wie Deutschland, Frankreich und die Schweiz.

Nach einem völlig verschlafenen Auftakt lag das Team gegen die USA bereits nach vier Ends 0:4 zurück. Zwar kam das deutsche Quartett noch einmal auf 6:6 heran, schaffte aber ohne das Recht des letzten Steins die Wende nicht mehr. Als zweite Partie steht in der Nacht zum Freitag das Duell mit Gastgeber und Tabellenführer Kanada auf dem Programm.

"Durch die Niederlage hat man den Abstand zur Konkurrenz eingebüßt. Jetzt ist das Turnier wieder völlig offen. Zwischen Platz zwei und sieben liegt derzeit nur ein Sieg", sagte Sportdirektor Rainer Nittel: "Das Ziel, insgesamt sechs Siege zu erreichen erscheint aber noch realistisch."

Am Tag zuvor hatte sich das Kapp-Team nach einer 5:7-Niederlage gegen Schweden in der anschließenden Partie gegen die Schweiz mit einem 7:3-Erfolg rehabilitiert. "Wir sind sehr glücklich über den Sieg, weil die Mannschaft auf das Spiel gegen Schweden die richtige Reaktion gezeigt hat", erklärte Trainer Oliver Axnick. Gegen die Schweiz fiel die Entscheidung im siebten und achten End, als die Mannschaft des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) ein zwischenzeitliches 3:3 in eine 7:3-Führung umwandelte.

© SID

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