Curling WM
Kanada zeigt deutschen Curlern Grenzen auf

Im Kampf um den Einzug ins WM-Halbfinale haben die deutschen Curler eine erwartete Pleite hinnehmen müssen. Gegen Gastgeber Kanada unterlag die DCV-Auswahl in Kanada glatt mit 4:9.

Gegen Gastgeber und Olympiasieger Kanada war für die deutschen Curler um Skip Andreas Kapp (Füssen) bei der Weltmeisterschaft in Edmonton kein Kraut gewachsen. Vor 17 000 Zuschauern in der ausverkauften Rexall Place Arena der Eishockey-Profis der Edmonton Oilers kassierte die deutsche Mannschaft durch ein 3:9 ihre vierte Niederlage im neunten Spiel.

Damit rangiert Deutschland in der Tabelle mit Finnland, Frankreich und Schweden auf dem vierten Platz. Gegner am Donnerstag im Kampf um den Einzug ins Halbfinale ist Norwegen und Dänemark, die beide hinter dem deutschen Team platziert waren. Der Einzug in die Runde der letzte Vier wäre für den DCV auch mit Blick auf die Winterspiele 2010 in Vancouver wichtig. Die besten zehn Teams in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaften 2007, 2008 und 2009 qualifizieren sich für das nächste olympische Turnier.

Rainer Nittel, Sportdirektor des Deutschen Curling-Verbandes (DCV), resümierte nach der klaren Niederlage gegen die Kanadier: "Man muss anerkennen, dass die Kanadier einfach in einer anderen Liga spielen. Das Team von Russ Howard ist in dieser Form absoluter Topfavorit. Ich sehe zurzeit kein Team, das Kanada das Wasser reichen kann." Am Abend wurde Nittel allerdings eines Besseren belehrt, als die Kanadier durch ein 6:7 im Nordamerika-Duell gegen die USA ihre erste Niederlage kassierten.

© SID

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