Curling WM
Pflichtsieg und Enttäuschung für Curlerinnen

Am dritten Tag der WM haben die deutschen Curlerinnen einen 8:1-Pflichtsieg gegen Italien eingefahren. Danach folgte allerdings eine enttäuschende 6:7-Pleite gegen die USA.

Mit einem Pflichtsieg und einer Enttäuschung haben die deutschen Curlerinnen den dritten Tag der WM in Gangneung abgeschlossen. Das von Skip Andrea Schöpp aus Riessersee angeführte deutsche Meister-Team bezwang am Montagmorgen Italien nach nur sieben Ends mit 8:1, kassierte dann aber gegen die zuvor noch sieglosen US-Amerikanerinnen eine 6:7-Pleite.

Mit zwei Siegen aus fünf Spielen belegt Deutschland damit im Zwölfer-Feld den siebten Platz und muss sich für die angepeilte Halbfinal-Teilnahme aber gehörig steigern. Den WM-Titel haben die deutschen Curlerinnen einmal gewonnen. Bereits beim Triumph 1988 in Glasgow führte die heute 44-jährige Schöpp das deutsche Team an.

Für Schöpp und Co. geht es in Südkorea neben einer guten WM-Platzierung vor allem auch um die endgültige Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Die besten zehn Teams der Weltmeisterschaften 2007, 2008 und 2009 erhalten ein Olympia-Ticket. Vor Gangneung belegte Deutschland mit acht Punkten genau diesen zehnten Platz. Verdrängen können die deutsche Mannschaft nur noch drei Konkurrenten: Italien (3,5 Punkte), Norwegen und Südkorea (je 0). Nach fünf Begegnungen liegt dieses Trio in der Tabelle jedoch noch hinter Deutschland, Italien und Südkorea mit einem Sieg, Norwegen ist noch ohne Erfolg.

© SID

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