Curling WM
WM-Sieg für Schottlands Curling-Team

Schottland hat bei der Curling-WM in Kanada den Titel gewonnen. Das Team um Skip David Murdoch gewann im Finale mit 7:6 gegen Gastgeber und Titelverteidiger Kanada.

Sein zweites WM-Gold nach 2006 hat Skip David Murdoch mit dem schottischen Curling-Team bei der Weltmeisterschaft in Moncton gewonnen. Im Finale vor 6 000 Zuschauern setzte sich der 30-Jährige gegen Gastgeber Kanada um Führungsspieler Kevin Martin mit 7:6 durch und revanchierte sich damit für die letztjährige Niederlage im WM-Endspiel in Grand Forks. Murdoch hatte in Moncton auch schon die beiden vorangegangenen Aufeinandertreffen gegen Titelverteidiger Martin gewonnen. Bronze ging an Norwegen, das im kleinen Finale die Schweiz 6:4 besiegte.

Deutschland hatte das Halbfinale verpasst und den sechsten Platz belegt. Das vom zweimaligen Europameister Andy Kapp angeführte Team des CC Füssen hatte die entscheidende Play-off-Partie um den Einzug in die Runde der letzten Vier gegen die Schweiz 7:8 verloren.

Deutsches Team auf Platz 6

"Wir haben uns über die Woche sichtbar gesteigert und nahezu am Optimum gespielt. Leider konnten wir das gegen die Schweizer nicht umsetzen. Wir sind zufrieden mit dem Abschneiden, aber gleichzeitig auch enttäuscht, da mehr drin gewesen wäre", sagte Bundestrainer Oliver Axnick.

Moncton war der Schlusspunkt der Drei-Jahres-Qualifikation für die Olympischen Spiele im Februar 2010 in Vancouver. Deutschland hatte das Olympia-Ticket nach WM-Silber 2007 und Rang acht 2008 bereits vor der WM sicher. Die neun Konkurrenten in Vancouver sind Kanada, China, Dänemark, Frankreich, Schottland (Großbritannien), Norwegen, Schweden, Schweiz und die USA.

© SID

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