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Danilo Hondo geht vor Gericht

Der unter Dopingvorwurf stehende Danilo Hondo wird das Urteil des Schweizer Verbandes nun doch anfechten. Der vom Team Gerolsteiner entlassene Radprofi wurde während der Murcia-Tour zweimal positiv getestet.

Der bis zum 31. März 2006 wegen Doping gesperrte Radprofi Danilo Hondo wird die Entscheidung des Schweizer Verbandes nun doch vor dem Obersten Sportgerichtshof CAS anzweifeln. Das bestätigte der vom Team Gerolsteiner entlassene 31-Jährige am Montag gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (sid). Vorausgegangen waren laut CAS Anträge auf Revision gegen das Urteil des Disziplinarausschusses des Schweizer Radsportverbandes durch den Radsport-Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada.

Hondo möchte kämpfen

"Ich suche meine Chance vor dem CAS. Die von uns einbezogenen Wissenschaftler sind der Meinung, dass man diese Möglichkeit nutzen sollte. Auch mein Anwalt Dr. Michael Lehner hat mir dazu geraten", erklärte Hondo, der noch vor vier Wochen davon ausgegangen war, er könne seine Unschuld ohnehin nicht beweisen.

Lehner hofft noch auf einen Termin im September. "Ich plädiere auf Freispruch. Die Labors haben dilettantisch gearbeitet", meint der Hondo-Anwalt zum Fall des in der Schweiz lebenden gebürtigen Brandenburgers. Das Schweizer Verbandsgericht hatte ihn am 2. Juni zu zwei Jahren Sperre, davon ein Jahr auf Bewährung, und einer Geldstrafe von 64 100 Euro verurteilt.

Danilo streitet alle Vorwürfe ab

Der Sprinter war Anfang März während der Murcia-Tour zweimal positiv auf Carphedon getestet worden. Hondo bestreitet jede wissentliche Einnahme der verbotenen Stimulanz. Das Team Gerolsteiner hatte Hondo nach dem positiven Ergebnis der B-Proben entlassen.

© SID

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