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Das Motto heißt "Zwei aus Drei"

Weil man eine sportliche Entscheidung treffen will, ist die Vergabe der Olympia-Tickets im Frauen- Skeleton auf das Weltcup-Finale am kommenden Donnerstag in Altenberg verschoben worden.

HB ST.MORITZ. Weil man eine sportliche Entscheidung treffen will, ist die Vergabe der Olympia-Tickets im Frauen- Skeleton auf das Weltcup-Finale am kommenden Donnerstag in Altenberg verschoben worden. "Wir wollten eine sportliche Entscheidung und keine Lösung am Grünen Tisch", meinte Sportdirektor Stefan Krauß vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) am Freitag. Nach dem durchwachsenen Abschneiden beim Weltcup und bei der Europameisterschaft in St. Moritz einigten sich die Verantwortlichen auf eine neue Lösung. "Die besten zwei platzierten Fahrerinnen aus dem Dreier-Team fahren nach Turin", bestätigte Krauß.

Das Nationale Olympische Komitee (NOK), das seine übrige Turin-Mannschaft am Mittwoch in München nominiert, stimmte den Angaben zufolge zu. So heißt das Motto nun "Zwei aus Drei". Immerhin hatten sowohl Diana Sartor (SSV Altenberg) als auch Kerstin Jürgens (RSG Hochsauerland) und Anja Huber (RC Berchtesgaden) die nationale Norm für Olympia erfüllt. In St. Moritz verpassten alle das Podium beim Weltcup und der Europameisterschaft. Huber (2:25,93 Minuten) kam als Gesamt-13. auf den vierten Platz in der EM-Wertung. Titelverteidigerin Jürgens enttäuschte als EM-Siebte hinter Julia Eichhorn (Oberhof/2:26,75) und Sartor. "Unmittelbar nach dem Rennen in Altenberg fällt die Entscheidung. Das Nationale Olympische Komitee für Deutschland wird die beiden Starterinnen dann am 27. Januar offiziell für Olympia nachmelden", sagte Krauß.

Bei den Männern entschied sich Bundestrainer Jens Müller für die Youngster Sebastian Haupt (Winterberg) und Frank Rommel (Zella- Mehlis), die erst bei den letzten beiden Weltcups die Normerfüllung geschafft hatten. Der deutsche Meister Haupt holte in Königssee den ersten deutschen Weltcupsieg seit sechs Jahren. Rommel schaffte als Weltcup-Dritter die nationale Norm und holte sich zudem EM-Platz zwei. Allerdings haben beide Athleten keine Bahnerfahrung in Cesana. Die Weltcup-Führende Melissa Hollingsworth (Kanada) baute am Freitag mit Platz zwei ihre Gesamtführung aus. Weltcup-Dritte wurde ihre Landsfrau Lindsay Alcock. Die Britin Shelley Rudmann holte sich als Gesamt-Vierte Platz zwei bei der EM.

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