Davis Cup in Halle
Kühnen will "bösen" Kiefer sehen

Tennis-Bundestrainer Patrik Kühnen fordert von seinem Daviscup-Spieler Nicolas Kiefer Emotionen im Davis-Cup. Mit frechem Spiel seien auch Talente wie Richard Gasquet zu besiegen.

HB HALLE/WESTFALEN. „Kiefer ist besser, wenn er frecher auf dem Platz ist. Darum habe ich ihn gebeten“, sagte Kühnen eine Woche vor dem Auftaktspiel der Weltgruppe zwischen Deutschland und Frankreich in Halle/Westfalen. Im Daviscup-Duell vom 10. bis 12. Februar müsse Kiefer seine Emotionen zeigen, um erfolgreich zu sein. „Seine Wandlung zum bösen Buben hat Erfolg, wie der Halbfinaleinzug in Melbourne beweist.“

Obwohl Deutschland den letzten Daviscup-Vergleich 1996 gegen die Franzosen verlor, ist Kühnen zuversichtlich: „Alle meine Spieler fühlen sich in Halle wohl und haben hier schon große Erfolge gefeiert. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft ist so stark wie nie zuvor“.

Frankreich tritt ohne die aktuelle Nummer 12 der Doppel-Weltrangliste, Fabrice Santoro, an. „Das überrascht mich, denn den Anspruch hätte er, da er in Melbourne das Viertelfinale erreicht hat“, wunderte sich Kühnen. „Er wäre der erfahrenste Spieler im französischen Team gewesen.“

Bei allem Optimismus rechnet der Bundestrainer nicht mit einer leichten Aufgabe. „Sébastian Grosjean hat Kiefer ein sehr enges Match im Viertelfinale der Australian Open geliefert und Richard Gasquet ist eines der größten Talente im Welttennis. Er ist einer von vier Spielern, die im vergangenen Jahr Roger Federer schlagen konnten.“ Die Veranstalter in Halle erwarten am Freitag ein ausverkauftes Stadion: 8500 der 12 200 Eintrittskarten sind bereits verkauft.

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