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Eishockey-Nationalteam verpasst Olympia-Qualifikation

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„Wir hatten genug Möglichkeiten“

„Das schmerzt so ungemein“, klagte Reindl, der als Spieler 1976 noch sensationell die Bronzemedaille gewonnen hatte. Diesmal musste er mit ansehen, wie das Cortina-Team trotz klarer Überlegenheit im „Alles-oder-nichts-Spiel“ den Sieg in der regulären Spielzeit nicht zustande brachte. „Wir hatten genug Möglichkeiten“, befand Kapitän Michael Wolf treffend. Sein vermeintlicher Siegtreffer wurde von Markus Peintner kurz vor dem Ende noch egalisiert. Das 3:2 in der Overtime von Reimer war am Ende bedeutungslos.

Zuvor hatten Benedikt Kohl (19.) für Deutschland und Andre Lakos (31.) für den Außenseiter getroffen. Vor allem im Mitteldrittel vergaben die Deutschen in ihrem besten Turnierspiel auch beste Einschusschancen. „Uns hat heute wieder die Chancenverwertung das Genick gebrochen“, sagte Verteidiger Felix Petermann.

Nun drohen dem DEB wegen möglicherweise gekürzter Fördergelder des Bundes finanzielle Einbußen. „Die Nicht-Qualifikation ist ein großer Image-Schaden für das deutsche Eishockey, denn Olympia ist die größte Bühne, auf der man sich präsentieren kann“, sagte NHL-Superstar Christian Ehrhoff der Nachrichtenagentur dpa.

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Der Verteidiger der Buffalo Sabres hatte das Spiel in Nordamerika via Livestream verfolgt und ebenfalls auf eine Teilnahme in Sotschi gehofft. „Das ist eine Riesen-Enttäuschung. Jetzt fahren wir nicht nach Sotschi, dabei sind Olympische Spiele eine der tollsten Erfahrungen, die man als Sportler machen kann und die ich bislang hatte. Ich hatte ganz klar an einen Sieg gegen Österreich geglaubt.“

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