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Dent zieht Burgsmüller den Zahn

Als sechster von zehn deutschen Herren ist Tennis-Profi Lars Burgsmüller bei den US Open in Flushing Meadows bereits in der ersten Runde gescheitert. Gegen Taylor Dent aus den USA unterlag der 29-Jährige in vier Sätzen.

Und wieder kündigt sich ein Debakel für Deutschlands männliche Tennis-Elite an. Bei den 125. US Open in Flushing Meadows ist Lars Burgsmüller als sechster von zehn gestarteten deutschen Herren in Runde eins ausgeschieden. Der Mülheimer unterlag Taylor Dent (USA) mit 3:6, 6:3, 1:6, 4:6. Damit haben lediglich Tommy Haas (Sarasota/USA), Nicolas Kiefer (Hannover), Rainer Schüttler (Korbach) und Björn Phau (München) ihr Auftaktmatch beim vierten und letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres überstanden. Vor einem Jahr waren ebenfalls vier deutsche Herren in Flushing Meadows in die zweite Runde eingezogen.

Bei starkem Wind und teilweise irregulären Bedingungen hielt Burgsmüller die Partie gegen den an 25 gesetzten Serve- und Volleyspieler aus den USA mit Ausnahme des dritten Satzes lange Zeit offen. Die Niederlage leitete der 29 Jahre alte Weltranglisten-90. schließlich selbst ein, als er bei Breakball für Dent beim Stand von 4:4 im vierten Satz einen einfachen Volley aus einem Meter mit der Vorhand ins Netz schlug. Nach 2:29 Stunden nutzte Dent seinen ersten Matchball. Burgsmüller scheiterte damit bei seiner sechsten Teilnahme in New York zum vierten Mal im Auftaktmatch.

"Ich spiele bei Wind eine ganze Klasse schlechter", so Burgsmüller hinterher: "Das ist wirklich schade, denn es war viel mehr drin. Mir fehlt bei diesen Verhältnissen das Selbstvertrauen, die Schläge voll durchzuziehen. Ich schiebe die Kugel dann nur noch rein und so kann man kein Spiel gewinnen."

Auch Doppel Haas/Waske raus

Auch Haas und Waske, die beim Gewinn der Mannschaftsweltmeisterschaft im Mai in Düsseldorf gemeinsam glänzten, fanden gegen die amerikanische Kombination Alex Kuznetsov/Scott Oudsema nicht zu ihrer normalen Form und unterlagen mit 6:7 (6:8), 3:6. Neben den heftigen Böen, die teilweise zu irregulären Verhältnissen auf den Courts führten, haderten die beiden Deutschen aber nicht zu Unrecht auch mit dem Linienrichter. Bei 6:5 im ersten Satz hatte das deutsche Duo einen Satzball, den die Amerikaner nach allgemeiner Meinung der Zuschauer ins Aus schlugen. Der Linienrichter sah den Ball jedoch drin und der Schiedsrichter überstimmte ihn nicht.

Keine Probleme hatte dagegen der an drei gesetzte Australier Lleyton Hewitt im Einzelwettbewerb. Der Champion von 2001 und Vorjahresfinalist fertigte den Spanier Albert Costa glatt mit 6:1, 6:2, 6:1 ab und wurde damit im Gegensatz zu Andy Roddick am Vorabend seiner Favoritenrolle gerecht. Der US-Open-Champion und gefeierte Lokalmatador aus den USA hatte in der Night Session in drei dramatischen Tiebreaks mit 6:7 (4:7), 6:7 (8:10), 6:7 (1:7) gegen den Luxemburger Gilles Muller verloren.

© SID

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