Der Amerikaner stürzt auf seiner Zeitfahrmaschine
Unfall macht Armstrong nur noch stärker

Der sechsmalige Tour de France Sieger übersteht einen Sturz mit leichten Blessuren. Seine Vorbereitung auf die kommende Tour ist dadurch aber nicht gefährdet.

HB DÜSSELDORF. Lance Armstrong sieht der 92. Tour de France trotz eines Trainingsunfalls zuversichtlich entgegen. "Ich wage zu sagen, dass ich mich besser als je zuvor fühle und bin sicher, dass ich meine Karriere in Top-Form beenden werde", sagte der amerikanische Radprofi ungeachtet seiner Blessuren, die er sich in der vorigen Woche bei einem Sturz mit seiner Zeitfahrmaschine zugezogen hatte. Ein blaues Auge, eine Schnittwunde über der Augenbraue und Schürfverletzungen an Hand und Knie haben die Vorbereitung auf den Tour-Start am Samstag in Fromentine nach seinen Aussagen nicht beeinträchtigt.

Die gute Form des sechsmaligen Gesamtsiegers, der seine Karriere nach der Tour beenden will, schlägt sich auch in den Prognosen nieder: Bei englischen Buchmachern wird Armstrong als hoher Favorit vor seinem deutschen Widersacher Jan Ullrich und dem Vorjahres- Dritten Ivan Basso (Italien) gehandelt. Mit dieser Favoritenbürde kann Armstrong gut leben. Vor allem das Vertrauen in seine acht Helfer aus dem Team Discovery Channel stimmt ihn optimistisch: "Eine bessere Mannschaft hatten wir nie."

Zusätzliche Kraft schöpft Armstrong aus der Anwesenheit seiner Kinder, die im Gegensatz zu 2004 zum Finale nach Paris reisen werden. Armstrong: "Allein ihretwegen würde ich mich liebend gern im Gelben Trikot sehen. Das ist für mich Motivation genug."

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