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Deutsche Duos bei Beachvolleyball-EM favorisiert

Heute beginnt in Moskau die Beachvolleyball-Europameisterschaft. Die deutschen Athleten gehen dabei als Goldfavoriten ins Rennen. Vor allem die Titelverteidiger Markus Dieckmann und Jonas Reckermann sind heiß auf Gold.

In Moskau startet heute die Beachvolleyball-Europameisterschaft. Die deutschen Duos gehen dabei als Goldfavoriten an den Start. Der nach einer Bauchmuskelzerrung genesene Markus Dieckmann will mit seinem Partner Jonas Reckermann (Moers) seinen im Vorjahr am Timmendorfer Strand gewonnenen Titel verteidigen. Andreas Scheuerpflug spekuliert bei seinem letzten internationalen Auftritt gemeinsam mit Partner Christoph Dieckmann (Berlin) genau wie Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) auf den mit insgesamt vier Kleinwagen dotierten Gesamtsieg der Europaserie.

"Markus hat voll trainiert und konnte auch hart angreifen. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus, aber wir wollen trotzdem etwas reißen", erklärte Titelverteidiger Reckermann. Der 38-jährige Scheuerpflug will seine erste internationale Medaille gewinnen, ehe er seine Karriere beendet und wegen seiner Tochter Anna Luca ins Babyjahr geht. Außerdem sind bei dem mit 200 000 Euro dotierten Turnier im Luschniki-Sportkomplex noch die WM-Dritten Julius Brink/Kjell Schneider (Leverkusen/Kiel), Geeske Banck/Mireya Kaup (Kiel/Planegg) und Ruth Flemig/Ilka Semmler (Leverkusen) im Rennen.

EM ist zugleich Finale der Europaserie

Die EM ist zugleich das Finale der Europaserie. In der Gesamtwertung liegen Pohl/Rau vor dem Höhepunkt gemeinsam mit drei anderen Teams in Führung, Dieckmann/Scheuerpflug belegen chancenreich Platz zwei.

Russland will mit dem Strand-Highlight seinen Angriff auf die Beach-Weltspitze einleiten. "Wir wollen in drei Jahren in Peking Olympiamedaillen holen", sagt die einstmals weltbeste Hallenspielerin Elizaweta Tischtschenko. Der Präsident des russischen Verbandes ist Chef des Inlandsgeheimdienstes und hat beste Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin. Trotz der vorhandenen Finanzen war im Juni der Versuch fehlgeschlagen, den Sydney-Olympiadritten Jörg Ahmann als russischen Nationaltrainer zu verpflichten.

© SID

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