Deutsche Herren selbstbewußt: DTB-Team heiß auf den Daviscup

Deutsche Herren selbstbewußt
DTB-Team heiß auf den Daviscup

Am Freitag hat das Warten für das deutsche Tennis-Team um Teamchef Patrik Kühnen nach zwei Jahren ein Ende. Dann will die Auswahl des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) in Halle/Westfalen mit ihrer Erstrundenpartie wieder in der Weltgruppe des Daviscups durchstarten. Nachdem Tommy Haas am späten Montagnachmittag eingetroffen war, konnte Kühnen am Dienstag erstmals seine komplette Mannschaft zum Training versammeln.

Mit Florian Mayer und seinem Doppelpartner Alexander Waske absolvierte Haas am Dienstagmittag seine erste Trainingseinheit, Rainer Schüttler und Nicolas Kiefer schlugen sich anschließend rund 80 Minuten lang ein. "Die Vorbereitung läuft voll nach Plan, alle sind topfit", stellte Kühnen fest: "Wir brennen auf das Wochenende. Nach zwei Jahren sind wir jetzt in der Rolle, auf Jagd auf die anderen Mannschaften zu gehen."

Freitagsspiele so gut wie ausverkauft

Nach den Erfolgen von Haas und Nicolas Kiefer, der bei den Australian Open erst im Halbfinale ausschied, sind die Erwartungen an die deutsche Mannschaft hoch. 20 000 Karten wurden für das Gerry-Weber-Stadion bereits abgesetzt. Für die ersten Einzel am Freitag ist das 12 200 Zuschauer fassende Stadion schon so gut wie ausverkauft.

Wenn nicht noch eine Verletzung dazwischenkommt, stehen Kiefer und Haas als deutsche Einzelspieler fest. Nicolas Kiefer muss zwar weiterhin am Sprunggelenk behandelt werden, hat aber keine Probleme mehr. "Der Fuß ist auf dem Weg der Besserung, und ich habe ja noch drei Tage Zeit", sagte der Hannoveraner, der sich in Ostwestfalen nach seinem gelungenen Jahresstart optimistisch und aufgeräumt präsentiert: "Melbourne hat mir einen Riesenschub gegeben."

Die endgültigen Mannschaften müssen erst am Donnerstag eine Stunde vor der Auslosung um 12.00 Uhr beim Oberschiedsrichter gemeldet werden. Bis dahin machen Kühnen und sein französischer Kollege Guy Forget noch ein Geheimnis um ihre Aufstellung.

Franzosen rätseln noch um Aufstellung

Doch während es bei Deutschland nur darum geht, ob Florian Mayer oder Rainer Schüttler als Ersatzmann nominiert wird, herrscht bei den Franzosen Rätselraten. Nur der Einsatz von Sebastien Grosjean scheint sicher, aber ob der formschwache Richard Gasquet, Paul-Henri Mathieu oder gar Routinier Arnaud Clement das zweite Einzel bestreitet, ist völlig offen.

Mit ihren Siegen in Melbourne gegen Gasquet und Grosjean haben Haas und Kiefer jedenfalls ganz aktuell Zeichen gesetzt. "Wir denken überhaupt nicht an die Möglichkeit einer Niederlage, obwohl Frankreich eine sehr starke Truppe hat", verkündete Haas voller Selbstvertrauen: "Keine Ahnung, wer bei denen spielt. Deshalb konzentriere ich mich nur auf mich."

© SID

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