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Deutsche Hockeydamen feiern Turniersieg in Bremen

Die deutschen Hockeydamen haben das Vier-Nationen-Turnier in Bremen gewonnen. Am letzten Spieltag schlugen die Olympiasiegerinnen die Niederlande 4:0 und feierten den höchsten Sieg gegen den Erzrivalen seit 71 Jahren.

Fünf Wochen vor Beginn der Feldhockey-Europameisterschaft in Dublin haben sich die deutschen Hockeydamen in glänzender Frühform präsentiert. Die Olympiasiegerinnen gewannen durch ein überraschend klares 4:0 (1:0) gegen den Erzrivalen Niederlande am letzten Spieltag das Vier-Nationen-Turnier in Bremen und müssen in dieser Verfassung als Mitfavorit auf den EM-Titel gelten. Es war der höchste Sieg über die Niederlande seit 71 Jahren.

"Ergebnis aber nicht überbewerten"

Janine Beermann aus Leverkusen (27.), Mandy Haase (53.) aus Rüsselsheim, die Kölnerin Kerstin Hoyer (54.) und Katharina Scholz (68.) aus München trafen für die am Sonntag in allen Belangen überlegene deutsche Mannschaft. "Dieser Sieg tut natürlich sehr gut", sagte Bundestrainer Markus Weise: "Es war vor allem toll, dass wir mal unsere Torchancen konsequent ausgenutzt haben. Man soll das Ergebnis aber nicht überbewerten, wir sind noch mitten in der Vorbereitung."

Am Samstag hatte sich Weises Team beim knappen 1:0 (0:0)-Erfolg über EM-Gastgeber Irland wesentlich schwerer getan. Nur Alexandra Kollmar (47.) traf gegen die kompakt in der Abwehr stehenden Irinnen. Holland hatte Schottland mit 6:0 (4:0) bezwungen und hätte im abschließenden Match am Sonntag lediglich ein Unentschieden gebraucht, um das Vorbereitungsturnier für die EM zu gewinnen.

Verdienter Sieg bei hohen Temperaturen

Die deutschen Damen bestimmten aber bei hochsommerlichen Temperaturen von der ersten Minute an das Geschehen und gewannen auch in der Höhe völlig verdient. Die deutschen Tore waren mustergültig herausgespielt. Beermann fälschte einen Schuss von Natascha Keller zur Führung ins Tor. Haase wurde von Hoyer erstklassig freigespielt, bevor die 26-Jährige mit einem Lupfer der niederländischen Torfrau keine Chance ließ. Den Schlusspunkt setzte die 22 Jahre alte Katharina Scholz mit einem Solo über das halbe Feld, das sie mit einem platzierten Schuss abschloss.

© SID

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