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Deutsche Ruder-Asse glänzen in den Hoffnungsläufen

Die Asse des Deutschen Ruderverbandes (DRV) glänzen bei der WM in Gifu: In den Hoffnungsläufen schied nur der Zweier ohne Steuerfrau aus. Neun deutsche Boote sind in den olympischen Klassen im Halbfinale vertreten.

In den Hoffnungsläufen bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Gifu hat nur der Zweier ohne Steuerfrau des Deutschen Ruderverbandes (DRV) die Segel streichen müssen. Frauen-Achter und -Doppelzweier zogen wie am Vortag der Männer-Achter und Frauen-Doppelvierer direkt ins Finale ein. Damit rudern insgesamt neun deutsche Boote am Donnerstag und Freitag in den Halbfinals in den olympischen Bootsklassen.

"Uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen"

"Uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen", sagte Achter-Steuerfrau Annina Ruppel (Herten) nach dem packenden Hoffnungslauf um die letzten Finalplätze. Rang vier mit weniger als einer Länge Rückstand auf die zweitplatzierten US-Amerikanerinnen genügte dem Titelverteidiger um Bundestrainer Ralf Holtmeyer, der sein Minimalziel mit der neuen, jungen Besatzung erreicht sieht.

Im Finale gilt der Achter als krasser Außenseiter. Eine Wiederholung des Überraschungserfolgs von Mailand 2003 gilt als nahezu ausgeschlossen. Die Berlinerinnen Magdalena Schmude und Christiane Huth hingegen dürfen im Finale von einer Überraschung träumen. Souverän gewannen das neu formierte Duo seinen Hoffnungslauf vor Italien und Weißrussland.

Im Semifinale stehen Tobias Kühne und Jan Herzog (Hannover/Berlin) im Zweier ohne Steuermann nach einem Start-Ziel-Sieg vor Tschechien und Ägypten.

Die glanzvollen Zeiten des deutschen Vierer ohne Steuermann, der 2002 noch Weltmeister war, sind hingegen vorbei. Personeller Aderlass und Unerfahrenheit haben den Vierer den Blick auf Augenhöhe mit den traditionell starken Riemenruderern aus Übersee oder Großbritannien gekostet. Auf Platz drei des Hoffnungslaufes rutschte das Boot gerade noch ins Halbfinale.

© SID

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