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Deutsche Shorttracker in Seoul glücklos

Beim Shorttrack-Weltcup in Seoul ist das deutsche Team von Stürzen und Verletzungen heimgesucht worden. Susanne Rudolph sorgte mit Platz elf über 500m und im Mehrkampf wenigstens für einen Lichtblick.

Die deutschen Eisschnellläufer werden den Shorttrack-Weltcup in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul wohl schnell wieder vergessen wollen. Eine Serie von Stürzen und Verletzungen dezimierte das Team und brachte es um die erhofften Top-Platzierungen.

Für einen nicht erwarteten Höhepunkt sorgte Susanne Rudolph. Die 34-Jährige aus Grafing wurde über 500m und im Mehrkampf jeweils Elfte. Die stark ersatzgeschwächten deutschen Staffelteams belegten jeweils den siebten Platz.

Fünf Siege für China

Mehrkampfgewinnerin wurde dank ihres 3 000-m-Sieges die Südkoreanerin Byun Chun-Sa. Die Gastgeber gewannen zudem die Herren-Staffel und durch Weltmeister Ahn Hyun-Soo die 1 500 Meter. Fünf Siege sicherten sich die Chinesen: Die Damen entschieden das Staffel-Finale für sich, Olympiasiegerin Yang Yang A die 1500m, Wang Meng die 500 und 1000m der Damen und Li Haonan die 500m der Herren.

Nur 1 500-m-Olympiasieger Apolo Ohno (USA) konnte in die chinesisch-koreanische Vorherrschaft eindringen. Ohno gewann am Schlusstag die 1 000 und 3 000 Meter und damit auch den Mehrkampf. Besetzungssorgen plagen den deutschen Cheftrainer Jürgen Dennhardt vor der Olympia-Ausscheidung vom 11. bis 20. November in Bormio/Italien und Den Haag/Niederlande. Die Verletztenliste wird immer länger. Denn die Dresdenerin Yvonne Kunze ist nach ihrer Fußverletzung noch nicht wieder fit, da fallen in Aika Klein (Rostock), Christin Priebst (Dresden) und Arian Nachbar (Rostock) schon die nächsten Leistungsträger aus.

Heung und Grassow stürzten

Klein hatte bei einem Sturz zum Weltcup-Auftakt in China eine Fußverletzung erlitten, das gleiche Schicksal ereilte Priebst in Südkorea. Arian Nachbar konnte in Seoul wegen einer schmerzhaften Wirbelsäulenblockierung nicht antreten. Auch Tyson Heung und Tina Grassow (beide Dresden) stürzten in Seoul, konnten den Wettkampf aber fortsetzen.

© SID

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