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Deutsche Wasserballer belegen Platz neun

Ein Jahr nach Rang fünf bei Olympia müssen sich die deutschen Wasserball-Männer mit dem neunten Platz bei der WM in Montreal zufrieden geben. In der Platzierungsrunde gewann die DSV-Auswahl mit 11:5 gegen Australien.

Deutschlands Wasserballer haben bei der WM in Montreal Rang neun belegt. Zum Abschluss besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm Australien in der Platzierungsrunde deutlich mit 11:5 (2:1, 4:0, 2:0, 3:4). "Heute hat die Mannschaft noch einmal ihr wahres Gesicht gezeigt", meinte Stamm zufrieden.

Nicht an Athen angeknüpft

Die Treffer für den Olympia-Fünften erzielten die Spandauer Marc Politze (2), Marko Savic und Sören Mackeben sowie Tobias Kreuzmann (Duisburg/3), Lukasz Kieloch (Cannstatt/2) und Russland-"Legionär" Thomas Schertwitis (2). Zum Auftakt der WM hatte sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) beim 9:8 gegen das Team von "down under" noch schwer getan.

Nach dem enttäuschenden 5:6 in der Zwischenrunde gegen Rumänien fand sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Montreal plötzlich in der Platzierungsrunde wieder. Im Vergleich zu Olympia konnte das DSV-Team zu keinem Zeitpunkt an die starken Leistungen von Athen anknüpfen.

Schwerwiegende Ausfälle

Realist Stamm hatte das schon geahnt. In dem zurückgetretenen Patrick Weissinger sowie Jens Pohlmann vom deutschen Serienmeister Spandau Berlin und Tim Wollthan (Uerdingen), die aus Studiengründen nicht mit nach Kanada gereist waren, fehlten dem ehemaligen Weltklassecenter wichtige Leistungsträger. "Diese Ausfälle können wir nicht gleichwertig ersetzen", erklärte Stamm immer wieder.

© SID

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