Deutschland-Spiele sind bereits ausverkauft
Zweite Verkaufsphase für WM-Tickets startet

Wenn am heutigen Montag Punkt 12 Uhr mittags die zweite Runde des Verkaufs der Tickets für die WM 2006 beginnt, dann ist Tempo angesagt. "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", umschreibt das Organisationskomitee in Frankfurt das Vergabemotto. Verteilt wird nach der Reihenfolge des Bestellungseinganges, die Kontingente werden ausschließlich über die Homepage der Weltmeisterschaft unter www.fifaworldcup.com angeboten.

HB DÜSSELDORF. "Wir haben zusätzliche Serverkapazitäten installiert und rechnen mit einem reibungslosen Ablauf", sagt Klaus-Peter Schulenberg, Chef des Ticketvermarkters CTS Eventim. Anders als in der ersten Verkaufsrunde werden ab heute ausschließlich Tickets als Teamserien angeboten. Das heißt: Wer bei der Fußballweltmeisterschaft dabei sein will, muss sich für eine Mannschaft entscheiden und diese mindestens über alle drei Vorrundenspiele buchen. Bereits in der ersten Verkaufsrunde, die am 31. März endete, sind 147 000 Karten im Rahmen von Teamserien verkauft worden. Ausverkauft sind die Spiele der deutschen Nationalmannschaft , die bislang auf Grund ihrer Gastgeberrolle die einzige Mannschaft ist, die sicher bei der Weltmeisterschaft dabei ist.

Doch auch für die Partien der anderen Nationen ist die Nachfrage groß: Für die Spiele von Argentinien, Brasilien, England, den Niederlande und Italien sind ebenfalls keine Karten mehr zu haben.

Gültig werden die Bestellungen erst in dem Moment, in dem sich die Mannschaften auch qualifiziert haben. Die billigste Teamserie kostet 149 Euro für drei Vorrundenspiele, das teuerste Paket 1 760 Euro, wenn die gewählte Mannschaft das Endspiel erreicht. Verschickt werden die Karten ohnehin erst wenige Wochen vor den Spielen, um den illegalen Handel so weit wie möglich einzudämmen.

Doch das hält den Schwarzmarkt offensichtlich nicht auf. Auch am Freitag wurden wieder Kartenzusagen auf der Auktionsplattform von E-Bay versteigert. "Wir raten dringend davon ab, die Tickets bei E-Bay zu kaufen, denn jede Eintrittskarte ist personalisiert. Wer kontrolliert wird und kein korrektes Ticket hat, wird nicht eingelassen", sagt Eventim-Chef Schulenberg.

Zwischen dem Organisationskomitee, der Fifa und Eventim wird über eine Lösung des Schwarzmarkt-Problems diskutiert - bislang ohne Ergebnis. "Wir empfehlen dem Organisationskomitee und der FIFA, eine Wiederverkaufsplattform im Internet einzurichten. Das nutzt den Fans und dämmt den Schwarzmarkt ein", sagt Schulenberg.

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