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DFB und DFL wollen Frühwarnsystem mit Wettanbietern

Beim „Wettgipfel“ in Frankfurt/Main wollen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Kampf gegen Wettmanipulationen voran treiben.

dpa FRANKFURT/MAIN. Beim "Wettgipfel" in Frankfurt/Main wollen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Kampf gegen Wettmanipulationen voran treiben.

Bei dem Spitzengespräch, zu dem Vertreter zahlreicher europäischer Ligen, Verbände und Wettanbieter erwartet werden, erhoffen sich die Verantwortlichen die Verabschiedung eines gemeinsamen Frühwarnsystems von DFB/DFL und Wettanbietern oder eines Frühwarnsystems der Wettanbieter mit einer unverzüglichen Informationspflicht an die Verbände. Diese Variante wird von DFB und DFL favorisiert.

"Die Problematik lässt sich nicht nur national lösen. Mit dieser Konferenz wollen wir den Rahmen schaffen, um über Ländergrenzen hinweg über ein gemeinsames Vorgehen im Sinne des Sports nachzudenken und möglicherweise bereits erste Schritte zu vereinbaren", erklärte Wilfried Straub, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.

Obwohl sich die öffentliche Aufregung um den von Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer ausgelösten Wettskandal gelegt hat, nehmen DFB und DFL das Problem weiter ernst. Bei dem Treffen wird das deutsche Frühwarnsystem, das auf einer Kooperation mit der Firma betradar.com basiert, vorgestellt.

Zudem werden die Gastgeber einen "Code of Conduct" präsentieren, der die Zertifizierung von Wettanbietern durch DFL und DFB beinhaltet. Dabei geht es unter anderem um den Verzicht auf anonyme Wetten, eine Begrenzung der Auszahlungssumme sowie ein Teilnahmeverbot von Personen, die direkt oder indirekt am Spielbetrieb beteiligt sind. Ein solches Verbot hatte der DFB auf dem Außerordentlichen Bundestag am 28. April in Mainz für alle Schiedsrichter, Spieler, Trainer und Vereinsfunktionäre beschlossen.

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