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DHB-Damen fahren doch zur WM

Obwohl die deutschen Handballerinnen sportlich die Qualifikation für die WM im russischen St. Petersburg verpasst haben, nehmen die DHB-Damen an den Titelkämpfen teil. Grund dafür ist die Absage Taipehs.

Als Nachrücker fährt die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Damen nun doch zur Weltmeisterschaft (5. bis 18. Dezember) ins russische St. Petersburg. Die DHB-Damen, die die sportliche Qualifikation verpassten, profitieren von dem freiwilligen Verzicht von Taipeh als vierter Vertreter Asiens. "Das ist ein Riesending. Meine Spielerinnen haben sich diese Belohnung für ihre intensive und gute Trainingsarbeit der letzten Wochen redlich verdient", betonte Bundestrainer Armin Emrich.

Da Kasachstan als erster Nachrücker wegen seines Nichterscheinens bei der letzten WM 2003 in Kroatien 2003 von der Internationalen Handball-Federation (IHF) gesperrt ist, und Asien keine weitere Nation nominieren konnte, wurde die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) nachgenannt. "Dass sich unsere Mannschaft, die sich im Umbruch befindet, doch auf internationalem Parkett bewegen kann, hilft uns enorm weiter", meinte Emrich.

Das DHB-Team hatte Mitte Juni in der Qualifikation gegen Polen (30:40 und 21:25) eigentlich den Sprung zur WM-Endrunde verpasst. Die Auslosung für die WM-Endrunde findet am Samstag ab 16.00 Uhr in St. Petersburg statt.

© SID

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