Die besten Golflehrer der Welt
Coole Coaches

Um passabel Golf zu spielen, muss man kein Modellathlet sein. Golf kann (fast) jeder lernen. Hunderte von Lehrbüchern konkurrieren mit Tausenden von Pros, von denen jeder seine eigenen Methoden hat, um aus Rabbits ehrenwerte Mitglieder der Golf-Society zu machen. Unter den Coaches gibt es ein paar Gurus, denen ein Ruf wie Donnerhall vorauseilt. Die meisten von ihnen haben Weltstars betreut und so ihren eigenen Ruhm gemehrt. Aber nicht jeder, der einen Weltranglistenspieler coacht, ist auch in der Lage, einem gestressten, übergewichtigen Manager mit eingeschränkter Beweglichkeit zu einem ordentlichen Handicap zu verhelfen. golfaffairs nennt die zehn besten Coaches, die - gegen entsprechendes Honorar - auch Amateure buchen können.

Manche Lektionen sind einfach unbezahlbar. Wie jene, die der alte Harvey Penick vor ein paar Jahren einem ambitionierten jungen Kollegen gab, nachdem er ihm 20 Minuten lang auf der Driving Range zugeschaut hatte. "Mein Junge", sagte er, "du verschwendest zu viel Energie." Der Nachwuchslehrer schwang langsamer, traf den Ball besser und zog zufrieden von dannen. Penick, der 1995 im gesegneten Alter von 90 starb, ist noch heute eine Figur von mythischem Zuschnitt. Seine kleine rote Fibel ist das meistverkaufte Golfbuch aller Zeiten. Sein größtes Qualitätsmerkmal: Es inspiriert.

Wie man als Golflehrer einen solchen Status erreicht, ist schwer zu sagen. Es hilft jedoch, wenn man in Amerika arbeitet, die berühmten Spieler der PGA Tour zum Erfolg führt, regelmäßig vom Fernsehkanal Golf Channel in seine "Live Academy" eingeladen wird, Ratgeberbücher und-DVDs auf den Markt bringt und mehrere Trainingsinstitutionen mit seinem Namen unterhält. Dann kann man für jede private Stunde ein kleines Vermögen verlangen. Denn wohlhabende Freizeitgolfer, die mit ihrem Spiel hadern, gibt es genug.

Wie gut die besten Golflehrer wirklich sind und was sie für einen tun können, scheint eine Geheimwissenschaft zu sein. Zwar gibt es Listen. Doch auf denen tauchen eigentlich immer wieder dieselben Namen ganz oben auf.Tatsächlich kann jeder höchstpersönlich herausfinden, was die namhaften Figuren der Branche - ein Butch Harmon, ein David Leadbetter, ein Jim McLean, ein Hank Haney oder ein Rick Smith - wirklich wert sind. Denn da sie wissen, dass sich ihre Reputation nicht per Osmose vermehrt, geben sie auch ganz normalen Freizeitspielern Unterricht.

Die Stars der Branche sind vor allem eines: hervorragende Psychologen, die sich unaufdringlich im Seelenleben ihrer Klienten zurechtfinden. Was sie von den mit ähnlich brauchbarem praktischen Wissen ausgestatteten Professionals in ganz normalen Golfclubs unterscheidet: Sie können es sich erlauben, ein wenig unverblümter mit ihren Schülern zu reden. "In einem Club betrachtet der Pro ein Mitglied als seinen Boss. Er kann nicht so aufrichtig sein wie ich", meint Butch Harmon, dessen Name immer in einem Zug mit dem von ihm lange trainierten Tiger Woods genannt wird.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%