Die deutschen Trümpfe: Hoffnung auf ein goldenes Wochenende

Die deutschen Trümpfe
Hoffnung auf ein goldenes Wochenende

Die Meteorologen sagen ein Tief mit Schnee voraus, doch die deutschen Winter-Olympioniken hoffen dennoch auf ein Hoch - wenn auch nicht beim Wetter, so doch zumindest bei ihrer Medaillenausbeute. Am Wochenende hat die deutsche Mannschaft einige heiße Eisen im Feuer.

HB TURIN. Eine Woche nach dem Traumstart mit Doppel-Gold sollen die Trümpfe der Deutschen wieder stechen: Für Top-Favoritin Anni Friesinger könnte es ein goldiger Sonntag werden, auch die Biathleten wollen erneut aufs Treppchen, und beide Skilanglaufstaffeln sind nach Einzel-Bronze von Tobias Angerer so richtig in Angriffslaune. Für die Krönung eines möglichst erfolgreichen zweiten Olympia-Wochenendes mit insgesamt zwölf Entscheidungen könnten die deutschen Zweierbobs sorgen.

Gefeiert wird in jedem Fall schon am Samstag: Das "Bergfest" der XX. Olympischen Winterspiele nach der 42. Medaillen-Entscheidung. Drei Tage nach dem Team-Triumph will Anni Friesinger auf ihrer "Schokoladenstrecke" erneut einen Triumph auskosten. Über 1000 Meter führt die 29-Jährige aus Inzell im Weltcup, hat in der Olympia-Saison bisher alle Rennen gewonnen. Doch nach der verpassten Medaille mit Platz vier über 3000 Meter überlässt die zweimalige Eisschnelllauf- Olympiasiegerin - 2002 gab es in Salt Lake City Gold über 1500 Meter - Prognosen lieber ihrem Trainer. "Ich hoffe, dass sie befreit auftrumpfen kann und über die 1000 weiter ungeschlagen bleibt", sagte Markus Eicher.

Die Favoritenrolle kann für die deutschen Biathleten auch Bremswirkung haben, aber bereits drei Medaillen in vier Konkurrenzen dürften die Skijäger in den Verfolgungsrennen am Samstag beflügeln. "Wir wollen in beiden Rennen aufs Treppchen", sagte Mannschaftsleiter Martin Löchle. Selbst im befürchteten Schneetreiben wollen Kati Wilhelm, Ricco Groß, Sprintsieger Sven Fischer und Co. den Durchblick behalten.

Groß will endlich seine Medaille. "Der Verfolger ist mein Ding. Jetzt bin ich dran", sagte der dreimalige Weltmeister vor der 12,5 Kilometer langen Jagd. Kati Wilhelm greift am Samstag im 10-km-Rennen in San Sicario zwei Stunden früher an. "Ich traue Kati viel zu", meinte Bundestrainer Uwe Müssiggang.

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