Die Stimmen zum deutschem WM-Triumph: „Was Schöneres gibt es nicht“

Die Stimmen zum deutschem WM-Triumph
„Was Schöneres gibt es nicht“

Die deutschen Handballer haben vor heimischer Kulisse den dritten Weltmeistertitel gefeiert. Anschließend konnten sie ihre Gefühle kaum in Worte fassen. Was die neuen Weltmeister gesagt haben - und mit welchen Lobeshymnen sie von der Bundeskanzlerin, den Protagonisten des "Sommermärchens" und der Konkurrenz anderen überschüttet wurden.

Bundestrainer Heiner Brand: "Mir fehlen die Worte, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich kanns noch gar nicht fassen. Ich habe vor drei Wochen nicht für möglich gehalten, dass so etwas passieren kann, so viele Probleme haben wir gehabt. Es wird dauern, bis ich das alles kapiere."

Christian Schwarzer: "Vor zwei Wochen war ich noch im Urlaub. Dann hat Heiner mir doch noch das Vertrauen geschenkt. Und jetzt? Weltmeister im eigenen Land - etwas größeres gibt es nicht! Absoluter Wahnsinn, was die Mannschaft geleistet hat. Jetzt herrscht totale Freude."

Henning Fritz: "Die letzten 20 Minuten kamen mir vor wie ein Jahr. Das war absoluter Horror, aber jetzt kennt die Freude keine Grenze mehr."

Markus Baur: "Das ist der schönste Titel noch vor allen anderen. Was Schöneres gibt es nicht. Es ist scheißegal, was das für ein Spiel gewesen ist. Ob gut oder schlecht, wir sind Weltmeister - nur das zählt."

Holger Glandorf: "Man braucht ein paar Tage, um das zu realisieren. Man ist einfach nur leer im Kopf und freut sich. Es war ein tolles Gefühl, den Pokal in die Höhe zu stemmen."

Florian Kehrmann: "Wir haben am Anfang überragend gespielt und dann einen kleinen Hänger gehabt. Das ist egal, denn wir haben gewonnen."

Oliver Roggisch: "Das ist nicht zu fassen, was hier abgeht. Ich bin einfach nur glücklich."

Johannes Bitter: "Heiner Brand hat mir in der Halbzeit gesagt, ich soll mich immer bereit halten. In so einem Spiel kann alles passieren, und dann ist es passiert. Ich musste für Henning ins Tor. Die ersten zwei Bälle waren scheiße, aber dann wurde es immer besser."

Christian Zeitz: "Nach dem Spiel gegen Frankreich wussten wir, dass alles möglich ist. Man kann glücklich sein, solche Zuschauer im Rücken zu haben. Es ist ein schönes Gefühl, diese Medaille um den Hals hängen zu haben. Mit Feiern muss ich mich aber zurückhalten, schließlich muss ich morgen in Kiel schon wieder trainieren."

Michael Kraus: "Das hätten wir uns nie träumen lassen. Wir sind in das Spiel gegangen, als ob es unser erstes wär."

Bogdan Wenta (Trainer Polen): "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Heute war Deutschland aber das bessere Team. Glückwunsch an Deutschland und den Handball, nach den letzten drei, vier kniffligen Tagen."

Seite 1:

„Was Schöneres gibt es nicht“

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%