Die Teams in der Analyse
Wer holt den Pott?

Ein Verteidiger und elf Herausforderer kämpfen um den America’s Cup. Die Bosse, das Team und das Budget sind die Schlüsselfaktoren beim Rennen um den Sieg.

DÜSSELDORF. Was würde wohl eine Wahrsagerin sehen, wenn sie in ihrer Glaskugel nach dem Sieger des 32. Duells um den America’s Cup im Jahr 2007 Ausschau hielte? Vielleicht die auch nach dem Rausschmiss ihres Star- Skippers Russell Coutts so souveränen Titelverteidiger vom Team Alinghi? Oder das wiedererstarkte Emirates Team New Zealand? Womöglich die elegante italienische Luna Rossa? Oder doch Larry Ellisons Elitetruppe BMW Oracle Racing?

Eines dieser vier von insgesamt zwölf Teams – da ist die Fachwelt einig – wird Ende Juni 2007 die begehrte bodenlose Kanne in den Himmel über Valencia heben dürfen. Die Papierform legt nahe, dass BMW Oracle, Team New Zealand und Luna Rossa das Halbfinale der Herausfordererrunde zum 32. Duell um den America´s Cup erreichen. Titelverteidiger Alinghi ist bereits für das Cup-Finale gesetzt, wartet dort auf den Sieger der Qualifikation.

Den anderen acht „Challengern“ bleibt eine möglichst rasante Aufholjagd. Und die Hoffnung auf den vierten Halbfinalplatz in der Herausfordererrunde, dem Louis Vuitton Cup. Zur Halbzeit der Cup-Saison 2005 setzt Alinghi bei den Vorregatten den Maßstab. Unerschütterlich auch Jochen Schümanns Tip zum Cup-Sieg im Juni 2007: „Team Alinghi wird den Cup erfolgreich verteidigen.“

Auch die Sailaffairs-Analyse der Stärken und Schwächen der Teams anhand der Schlüsselfaktoren deutet darauf hin: Alinghi behält den Cup, kann sich nur selbst schlagen, falls das Gleichgewicht zwischen den Stars aus den Fugen gerät.

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