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Die Tour kommt in die Vogesen

Auf dem achten Teilstück verlässt die Tour de France Deutschland und nähert sich den Vogesen. 50 Kilometer vor dem Ziel in Gerardmer muss die Karawane den Col de la Schlucht, einen Berg der 2. Kategorie, bewältigen.

Am Samstag endet das Deutschland-Gastspiel der Tour de France mit der Rückkehr nach Frankreich. Die siebte und mit 231,5km zweitlängste Tour-Etappe zwischen Pforzheim und Gerardmer hält für die Fahrer einen kleinen Vorgeschmack auf die anstehenden Kletter-Passagen parat. Pforzheim ist erstmals Startort, war aber 1987 schon Etappenziel.

Gleich nach dem Start in der Schmuck- und Uhrenstadt, die im 1. Jahrhundert als römische Siedlung entstand und 1 000 Jahre später das Markrecht erhielt, stehen im Hochschwarzwald vier Bergwertungen der dritten Kategorie auf den ersten 50km bevor. Nach der Fahrt durch die Ortenau wird der Rhein als deutsch-französische Grenze unweit von Sasbach am Kaiserstuhl Richtung Colmar überquert.

Über den Col de la Schlucht ins Ziel

In den Vogesen wartet zunächst welliges Terrain auf den Tour-Tross, in dem Ausreißer ihre Chance suchen könnten. Das schwierigste Teilstück steht 50km vor dem Finale mit dem ersten Bergpreis der 2. Kategorie auf dem Programm. Dem 16,8km langen Anstieg mit 4,4 Prozent Steigung hinauf zum Col de la Schlucht, dem mit 1139m bislang höchsten Punkt der Tour, folgt die 15km lange Abfahrt nach Gerardmer.

Das 9 573 Einwohner zählende Urlaubsressort ist erstmals Tour-Ort. Die im 13. Jahrhundert gegründete, heute drittgrößte Stadt der Vogesen war schon früh ein Reiseziel. 1 875 wurde hier das erste Touristikbüro Frankreichs eröffnet.

© SID

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