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DKV-Canadier bekommt Blumen statt Gold

Zum Abschluss der Kanuslalom-WM im australischen Penrith haben sich die deutschen Zweier-Canadier vor Tschechien und Frankreich durchgesetzt. Die Goldmedaille gewannen die Deutschen aber trotzdem nicht.

Einen Blumenstrauß statt der Goldmedaille gab es für die deutschen Zweier-Canadier zum Abschluss der Kanuslalom-WM in Penrith (Australien), obwohl die Deutschen die nichtolympische Teamkonkurrenz für sich entschieden hatten.

"Schade, aber so sind die Regeln"

Da nicht die im Regelwerk des Weltverbandes ICF für eine WM-Konkurrenz geforderten sechs Teams am Start waren (vier hatten gemeldet, die Slowakei zog noch zurück), wurde der Sieg der deutschen Einzel-Weltmeister Christian Bahmann/Michael Senft (Bad Kreuznach) im Verbund mit den Einzel-Dritten Marcus Becker/Stefan Henze (Halle/Saale) sowie Kay Simon/Robby Simon (Strehla) vor Tschechien und Frankreich auf dem Siegerpodest nicht mit Gold belohnt. "Schade, aber so sind die Regeln. Für uns war die WM trotzdem unbeschreiblich schön", meinte Routinier Senft.

Mit Silber knapp hinter Frankreich unter insgesamt neun angetretenen Teams entschädigten sich die Einer-Canadier Nico Bettge (Magdeburg), Stefan Pfannmöller (Halle) und Jan Benzien (Leipzig) für die Enttäuschung im Einzelrennen, wo Benzien sowie der Olympia-Dritte Pfannmöller auf den Rängen vier sowie fünf knapp am Siegerpodest vorbei gepaddelt waren.

"Die Ehre unserer Disziplin ist gerettet"

"Wir waren alle ein wenig enttäuscht, weil wir in den Einzelrennen alle knapp hinter unserer optimalen Leistung geblieben sind. Als Team konnten wir wenigstens zeigen, was wir drauf haben. Die Ehre unserer Disziplin ist gerettet", meinte Pfannmöller.

Im Schatten der erfolgreichen Canadier-Boote standen diesmal die Kajak-Asse um den in Penrith sensationell zum Einzel-Gold gefahrenen Augsburger Fabian Dörfler. Im Teamrennen kamen Dörfler, Alexander Grimm (Augsburg) und Erik Pfannmöller (Halle) beim Sieg der Franzosen über Rang 13 nicht hinaus. Bei den Damen wurden Jennifer Bongardt, Heike Frauenrath (beide Köln) und Vizeweltmeisterin Mandy Planert (Leipzig) Sechste. Tschechien siegte vor Großbritannien.

© SID

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