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DRB will Leipold als Bundestrainer ins Boot holen

Der deutsche Ringer-Bund hat sich für den ehemaligen Welt- und Europameister Alexander Leipold als Bundestrainer ausgesprochen. "Er ist sicher mein Favorit, das kann man so sagen", so DRB-Präsident Helmuth Pauli.

Helmuth Pauli, Präsident des deutschen Ringer-Bundes, hat einen Favoriten für den Posten des Bundestrainers. Wenn es nach Pauli geht, wird der ehemalige Welt- und Europameister Alexander Leipold bald neuer Bundestrainer. "Er ist sicher mein Favorit, das kann man so sagen", sagte Pauli dem Sport-Informations-Dienst (sid). Pauli schränkte aber gleichzeitig ein: "Das ist keine Formsache. Wir sind verpflichtet, eine Ausschreibung zu machen, um dann ab 1. Oktober einen neuen Bundestrainer zu haben."

Leipold soll Nachfolger von Wolfgang Nitschke werden, der Ende 2004 nach Stasi-Vorwürfen als Bundestrainer und Sportdirektor beurlaubt worden war. Die Position des Sportdirektors hat mittlerweile Ex-Bundestrainer Detlef Schmengler übernommen.

Leiphold gilt als Idealbesetzung

Leipold hat im vergangenen Jahr seine Sportler-Karriere beendet und arbeitet bereits seit drei Jahren nebenberuflich als hessischer Landestrainer. Der 36 Jahre alte Industrie-Kaufmann, dem trotz seiner Unschuldsbeteuerungen die olympische Goldmedaille von Sydney wegen Nandrolon-Dopings aberkannt wurde und der im Jahr 2003 mehrere Schlaganfälle erlitten hatte, gilt auf Grund seiner früheren Klasse als Idealbesetzung für den Trainer-Posten.

© SID

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