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Drei deutsche Tagessiege trotz Flaute in Kiel

Schlechte Bedingungen haben am Donnerstag bei der Kieler Woche nur ein eingeschränktes Programm zugelassen. Für die deutschen Starter gab es dennoch dreimal Grund zum Jubeln.

Flaute auf der Kieler Förde hat bei den Regatten des olympischen Teils vor Schilksee am Donnerstag zu Verzögerungen und Ausfällen geführt. Während die meisten Klassen am Nachmittag zumindest ein "Kurzprogramm" absolvieren konnten, blieben Tornados, Starboote und Finns am zweiten Wettfahrttag mangels Wind im Hafen. Die Starter des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) kamen bei schwacher Brise nur schwer in Fahrt.

Roland Gäbler und Gunnar Struckmann behalten Gesamtführung

Für die drei deutschen Tagessiege sorgten die Kieler Marcus Baur/Max Groy im 49er, die Yngling-Crew um Ulrike Schümann (Berlin) und Heiko Kröger in der Paralympics-Klasse 2.4mR. Die einzige deutsche Gesamtführung haben weiter Ex-Weltmeister Roland Gäbler (Tinglev) und Vorschoter Gunnar Struckmann (Kiel) im Tornado inne.

Coutts "ganz froh"über Zwangspause

Der dreimalige America´s-Cup-Sieger Russel Coutts (Neuseeland), der in Kiel an der Starboot-Konkurrenz teilnimmt, war über die Zwangspause nicht unglücklich. "Nach nur wenigen Trainingstagen im Vorfeld und den ersten beiden Wettfahrten bin ich ganz froh, dass wir nicht gleich wieder ranmussten", sagte der 42-Jährige augenzwinkernd. Nach zwei Rennen belegen Coutts und sein Schweizer Vorschoter Beat Stegmeier nur Platz 28. In Führung liegt das dänische Duo Christian Monberg/Martin Leifelt, bester Deutscher ist der Flensburger Philipp Rotermund mit Vorschoter Nils Hollweg auf Rang fünf.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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