Dritte Eisschnellaufhalle Deutschlands in Inzell: Unter Dach und Fach

Dritte Eisschnellaufhalle Deutschlands in Inzell
Unter Dach und Fach

Schon lange stand das Projekt auf der Wunschliste des DESG-Präsidenten Gerd Heinze - nun soll Inzel nach Berlin und Erfurt die dritte Eisschnellaufhalle Deutschlands bekommen. Bis zu 6000 Zuschauer könen künftig die Wettkämpfe der Athleten verfolgen.

HB INZELL. Inzell soll nach dem Willen der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) als dritter Ort Deutschlands nach Berlin und Erfurt ein Eisschnelllauf-Halle erhalten.

„Wir werden Mitte des Jahres unser Projekt vorstellen, wenn es beim Bund um den Bau von Großprojekten geht“, kündigte der Hubert Graf an, der in der bayerischen 3000-Seelen-Gemeinde für die Organisation rund um die bisherige Natureisbahn zuständig ist. „Die Halle, die auf der Basis des jetzigen Stadions errichtet werden würde, soll 4000 bis 6000 Zuschauer fassen und nicht luxuriös, sondern zweckmäßig ausgestattet sein“, sagte Graf.

„Berlin, Erfurt und Inzell sind unsere wichtigsten Zentren. Die Überdachung auch von Inzell steht schon lange auf unserem Wunschzettel“, sagte DESG-Präsident Gerd Heinze. „Nicht zuletzt war der Schneefall beim Weltcup im Dezember ein weiteres Argument für eine notwendige Überdachung.“

Voll hinter den Plänen steht auch Inzells Bürgermeister Martin Hobmaier. Auch dem Deutschen Sportbund und dem Bundesinnenministerium hat man das Projekt schon vorgestellt, ohne gleich Kopfschütteln zu ernten. „Es ist einfach an der Zeit, dass auch Inzell ein Dach bekommt“, meinte Graf.

„Künftig werden internationale Wettkämpfe kaum mehr an offene Eisbahnen vergeben.“ Die im Dezember 1965 eröffnete Bahn ist neben Berlin das älteste deutsche Kunsteis-Oval und hat nicht nur viele Welt- und Europameisterschaften erlebt, sondern auch 64 Weltrekorde.

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