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DSV-Quartett gewinnt Teamspringen

Überraschend hat sich das deutsche Quartett beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten im Teamspringen von der Normalschanze durchgesetzt. Dahinter folgte Finnnland vor Österreich.

In bestechender Frühform präsentierten sich die deutschen Skispringer beim Sommer-Grand-Prix. Bei der Auftaktveranstaltung in Hinterzarten hat sich das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Teamspringen von der Normalschanze gegen die versammelte internationale Elite durchgesetzt.

Die "Adler" von Trainer Peter Rohwein gewannen im Finale der besten Acht mit 1 063 Punkten vor den von Weltmeister Janne Ahonen angeführten Finnen (1 040) und Österreichs Starensemble (1 036,5). Doppel-Weltmeister Adam Malysz, der im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach 2001 Gesamtsieger des Sommer-Grand-Prix geworden war, landete im polnischen Team (972,5) nur auf dem sechsten Platz.

Schmitt nicht dabei

Drei Tage nach dem Rücktritt von Team-Olympiasieger Sven Hannawald hatte Rohwein zum Saisonauftakt auf Martin Schmitt (Furtwangen) verzichtet. Der nach Freiburg umgezogene viermalige Weltmeister hatte sich nicht für den Teamwettbewerb empfehlen können.

Ein Garant für den DSV-Triumph war wieder Alexander Herr (Schonach), dem nach siebenmonatiger Verletzungspause ein glänzendes Comeback gelang. Der Team-Weltmeister von 2001 überzeugte mit zwei 105,5-m-Sprüngen. Im Januar hatte der Schwarzwälder bei einem Sturz einen Kreuzbandriss erlitten. Michael Neumayer (Berchtesgaden), Georg Späth (Oberstdorf) und Michael Uhrmann (Rastbüchel) komplettierten das deutsche Sieger-Team.

Einzelspringen am Sonntag

Am Sonntag wird der Grand Prix mit dem Einzelspringen fortgesetzt. Die nächste von insgesamt acht Stationen der Wettkampfserie steht bereits am kommenden Samstag im Schweizer Einsiedeln auf dem Programm. Bei den Sommerspringen bereitet sich die Weltelite auf die am 25. November im finnischen Kuusamo beginnende Weltcup-Saison vor.

© SID

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