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Ecker und Coach Elberding gehen getrennte Wege

Nur ein knappes Jahr lang dauerte die Zusammenarbeit zwischen Stabhochspringer Danny Ecker und Trainer Jörn Elberding. Der Olympiafünfte von Athen fühlt sich "überbetreut".

Stabhochspringer Danny Ecker hat sich nach nur einer Saison von Trainer Jörn Elberding getrennt und wird die nächsten Monate ohne Coach bestreiten. "Es war keine Trennung im Streit", sagte der Olympiafünfte aus Leverkusen, der 2005 wie schon 2002 und 2003 zahlreiche Verletzungen überwinden musste und im WM-Finale in Helsinki ohne gültigen Versuch geblieben war. "Ich hatte das Gefühl, überbetreut zu sein. Es ging dabei überhaupt nicht um Jörns Kompetenz, sondern um die Gesamtsituation", sagt Ecker, der neben dem Kölner Tim Lobinger einziger deutscher 6-m-Springer ist.

Elberding, der seit Anfang des Jahres auch Bundestrainer ist, war von der Trennung überrascht worden: "Ich denke, Ursache war ein Kommunikationsproblem. Meine einzige Kritik an Danny ist, dass er das Thema so lange hat ruhen lassen. Er hätte eher mit mir darüber reden sollen. Ich werde ihn aber weiter unterstützen."

Der deutsche Vizemeister, Sohn von Doppel-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl, wird sich in den nächsten Wochen an der rechten Leiste operieren lassen. Von Ende November bis Mitte Januar ist dann ein sechswöchiges Trainingslager in Südafrika geplant. In der Hallensaison soll ihn Manager Marc Osenberg coachen. Dieser hatte den Niederländer Rens Blom in Helsinki zu WM-Gold geführt.

© SID

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