Eisbären Zweiter vor Nürnberg
Frankfurt Lions gut in Form

Der deutsche Eishockey-Titelverteidiger Frankfurt Lions ist schon jetzt in Playoff-Form. In der Spitzenpartie des 48. Spieltages in der Liga feierte die Mannschaft einen 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)-Heimsieg über den Pokalsieger und bisherigen Tabellenzweiten ERC Ingolstadt.

HB BERLIN. Die Hessen sind mit 94 Punkten klarer Spitzenreiter vor den Eisbären Berlin (89), den Nürnberg Ice Tigers und dem ERC Ingolstadt (je 88).

Während sich die Berliner durch einen schwer erkämpften 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)-Heimerfolg über den Anschutz-Bruder Hamburg Freezers um zwei Positionen verbesserten, verlor Nürnberg nach einer 5:2-Führung noch das Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters 5:6 (2:2, 2:0, 1:3). Fünf Zähler zurück liegen die Kölner Haie (83) auf Rang fünf nach einer 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)-Heimpleite gegen die Augsburger Panther, für die sie von 11 453 enttäuschten Zuschauern gnadenlos ausgepfiffen wurden.

Um Platz acht und die Playoff-Teilnahme bewirbt sich weiterhin ein am Sonntag siegreiches Quartett: Die Krefeld Pinguine (66 Punkte) nach einem 6:5 (0:1, 4:1, 1:3)-Heimerfolg im Penaltyschießen über die Kassel Huskies, die DEG Metro Stars (65) nach einem 1:0-Sieg über den EHC Wolfsburg durch eine Tor von Klaus Kathan (4.) und die Augsburger Panther (64) nach dem Überraschungscoup in Köln. Die Iserlohn Roosters (58) konnten ihren Heimvorteil gegen Nürnberg ebenfalls im Penaltyschießen nutzen. Die Adler Mannheim blamierten sich bei ihrer 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)-Heimpleite gegen den Vorletzten Hannover Scorpions.

Vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Halle überrollte Frankfurt den Gast aus Ingolstadt im ersten Drittel mit drei Toren, davon zwei in Überzahl. Doug Weight (2., 17., 50.) war dreifacher Torschütze, außerdem traf Stephane Robidas (13.). Danach schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, ohne noch in Gefahr zu geraten. Doug Ast (29.) erzielte den Ehrentreffer für Ingolstadt.

Nürnberg führte in Iserlohn schon 5:2 und hatte in Petr Fical (6., 29., 49.) einen dreifachen Torschützen. Die Gastgeber kamen durch drei Tore innerhalb von 71 Sekunden noch zum kaum erwarteten Ausgleich und im Penaltyschießen durch Mike York sogar zum Erfolg. Krefeld lag gegen Kassel schon 0:2 zurück, führte danach 4:2 sowie 5:4. Der Gastgeber musste jedoch den Ausgleich zum 4:4 und 5:5 hinnehmen, obwohl Justin Kurtz (49.) zwei Treffer beisteuerte und in der 31. Minute innerhalb von 41 Sekunden zwei Tore gelungen waren. Robert Guillett verwandelte den entscheidenden Penalty.

Die Eisbären, die mit NHL-Torwart Olaf Kölzig zu Hause gegen Hannover und am Freitag in Nürnberg nach Penaltyschießen verloren hatten, traten gegen Hamburg im Tor wieder mit Oliver Jonas. Er musste nach einer 1:0-Führung durch Sven Felski (13.) im Mittelabschnitt zwei Gegentreffer hinnehmen. Seine Mannschaft leistete sich in dieser Phase zu viele Strafminuten. Micki DuPont (47.) konnte im Schlussdrittel ausgleichen, Kelly Fairchild (56.) schaffte den Siegtreffer.

Augsburg erzielte in Köln bis zur 3:2-Führung alle Treffer in Überzahl und nutzte die numerische Überlegenheit hundertprozentig. Nach dem Ausgleich durch Mike Pudlick (14.) legte der Gast zwei Mal durch Richard Brennan (30.) und Francois Methot (40.) vor. Beim zwischenzeitlichen 2:2 durch Tino Boos leisteten die Gäste Hilfestellung.

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