Eishockey 2. Bundesliga
Lions kämpfen sich an die Tabellenspitze zurück

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge haben sich die Frankfurt Lions in der DEL die Tabellenspitze zurückgeholt. Die Hessen setzten sich am 24. Spieltag mit 4:3 gegen die Hannover Scorpions durch.

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) stehen die Frankfurt Lions wieder an der Tabellenspitze. Die Mannschaft von Trainer Rich Chernomaz feierte nach zuvor zwei Niederlagen in Folge am 24. Spieltag am Dienstagabend ein 4:3 (2:0, 1:0, 1:3) gegen die Hannover Scorpions und setzten sich dank des erneuten Ausrutschers der Eisbären Berlin mit 47 Punkten an die Spitze. Der Klub aus der Hauptstadt (46 Punkte) musste zwei Tage nach dem 2:3 gegen die DEG Metro Stars ein unerwartet deutliches 1:5 (1:1, 0:1, 0:3) bei den Augsburger Panthern hinnehmen.

In einer Neuauflage der Finalserie setzte Meister Adler Mannheim nach dem 2:5 in Wolfsburg seine Aufholjagd fort und besiegte die Ice Tigers Nürnberg mit 4:1 (2:0, 1:0, 1:1). Während sich Mannheim als Sechster auf 39 Punkte verbesserte, rutschte Nürnberg mit 44 Zählern auf Rang vier ab. Neuer Dritter mit der gleichen Punktzahl sind die Kölner Haie nach einem 11:4 (2:2, 5:2, 4:0)-Kantersieg gegen die Straubing Tigers.

Dahinter folgen weiter die Iserlohn Roosters, die mit einem 5:3 (1:0, 2:1, 2:2) bei den Grizzly Adams Wolfsburg den fünften Sieg in Folge feierten. Bemerkenswert: Torjäger Michael Wolf (25 Treffer) war ausnahmsweise mal nicht erfolgreich. Mit dem zweiten Sieg in Folge haben die DEG Metro Stars (36) wieder Kurs nach oben genommen. Der achtmalige Meister gewann 6:2 (1:1, 3:0, 2:1) beim ERC Ingolstadt. Die Krefeld Pinguine rehabilitierten sich mit einem 4:2 (1:1, 2:1, 1:0) gegen Schlusslicht Füchse Duisburg für das 3:8 in Iserlohn.

Lions in Überzahl stark

Die Special Teams brachten in Frankfurt die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Die Tore durch Chris Taylor (7.), Chris Armstrong (20.) und Lasse Kopitz (25.) fielen im Überzahlspiel. Nach dem 1:3 durch Hannovers Matt Dzieduszyski (42.) stellte Radek Krzestan (42.) den alten Abstand wieder her, so dass auch zwei weitere Scorpions-Tore den Lions-Sieg nicht verhinderten.

Zwei Tage nach der 2:3-Heimniederlage gegen die DEG taten sich die Eisbären auch in Augsburg äußerst schwer. Mark Murphy brachte die Gastgeber (22.) in Führung, Denis Pedersen konnte wenig später für Berlin ausgleichen. Doch Harlan Pratt sorgte kurz vor der Sirene zur zweiten Pause für die erneute Augsburger Führung. Im Schlussdrittel trafen dann noch Tomas Slovak (42.) sowie zweimal Travis Brigley (50. und 52.).

In Mannheim schaffte der Meister, der das erste Duell gegen Nürnberg verloren hatte, frühzeitig klare Verhältnisse. Christoph Ullmann nach nur 18 Sekunden und Richard Girard (17.) erzielten die ersten beiden Tore, Girard eröffnete das zweite Drittel mit einem Blitztor nach 15 Sekunden zum 3:0. Mit seinem 18. Saisontor schürte Ahren Spylo (39.) Hoffnung beim Vizemeister. Doch Girard (55.) machte mit seinem dritten Tor alles klar. Nürnbergs Trainer Benoit Laporte erhielt von Schiedsrichter Daniel Piechaczek eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Düsseldorf machte den zweiten Sieg in Folge im zweiten Drittel perfekt. Nach Treffern von Jamie Wright (8.) und Felix Schütz (15.) im ersten Durchgang trafen für die DEG Tore Vikingstad (22.) und zweimal Charlie Stephens (29. und 32.). Im Schlussabschnitt kam ein Doppelpack von Rob Rollins (42.) innerhalb von 16 Sekunden dazu.

© SID

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