Eishockey DEB-Pokal
Favoritensterben im deutschen Eishockey-Pokal

Der ERC Ingolstadt musste in der zweiten Runde des deutschen Eishockey-Pokals gegen Zweitligist Bietigheim Steelers ebenso die Segel streichen, wie die Ligakonkurrenten aus Hamburg und Iserlohn.

Gleich drei Erstligisten haben in der zweiten Runde des deutschen Eishockey-Pokals gegen Mannschaften aus der Zweiten Liga verloren. Der Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) und Cupverteidiger, ERC Ingolstadt, unterlag am Dienstag beim Zweitligisten Bietigheim Steelers 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) und kassierte damit nach acht Siegen in Serie in der DEL die erste Niederlage. Auch die Ligakonkurrenten Hamburg Freezers und Iserlohn Roosters scheiterten an Klubs aus dem Unterhaus: Die Hanseaten verloren 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) beim EHC München, die Sauerländer 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung beim EV Regensburg.

Ins Viertelfinale zogen dagegen der deutsche Meister Eisbären Berlin, DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, die Nürnberg Ice Tigers und die Augsburger Panther ein. Berlin setzte sich mit 4:3 (1:1, 1: 0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung bei den Lausitzer Füchsen durch, Mannheim siegte souverän 4:0 (4:0, 0:0, 0:0) beim REV Bremerhaven, Nürnberg ließ den Straubing Tigers beim 6:1 (1:0, 2:0, 3:1) keine Chance, Augsburg hatte beim 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) mehr Probleme.

Zuvor hatten bereits die DEG Metro Stars die Runde der letzten Acht erreicht. Das Spiel gegen den EV Duisburg war beim Stand von 3: 0 für die Düsseldorfer abgebrochen worden, weil die Gäste keinen einsatzfähigen Torhüter mehr hatten. Goalie Patrick Koslow war vor Spielbeginn nach dem Entzünden eines Bengalischen Feuers auf der Tribüne am Auge verletzt worden. Zudem verletzte sich Ersatztorwart Christian Rohde am Knie. Den Protest gegen die Spielwertung zogen die Duisburger später wieder zurück.

© SID

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