Eishockey DEL
Adler im Aufwind, Hannover gewinnt Verfolgerduell

Meister Adler Mannheim setzt seine Aufholjagd nach dem verpatzten Start in der DEL mit einem 2:1-Sieg über die DEG Metro Stars fort. Im Verfolgerduell setzten sich die Hannover Scorpions bei den Kölner Haien 5:2 durch.

In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist nach dem verpatzten Saisonstart nun endgültig wieder mit den Adler Mannheim zu rechnen. Der amtierende Meister setzt seine Aufholjagd fort und kam beim 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen die DEG Metro Stars zum vierten Sieg in den letzten fünf Partien. Mit nun 18 Punkten rückte der DEL-Rekordmeister auf den achten Tabellenplatz vor. Unterdessen gewann der frühere Bundestrainer Hans Zach mit den Hannover Scorpions (19) das Verfolgerduell bei seinem Ex-Klub Kölner Haie 5:2 (0:1, 2:0, 3:1), wodurch die Rheinländer (22) den Sprung auf den zweiten Platz verpassten.

An der Spitze hatten sich bereits am Donnerstag die Frankfurt Lions (29) durch einen 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)-Erfolg über die Eisbären Berlin (23) abgesetzt. Zweiter bleiben die Nürnberg Ice Tigers (24), die am Freitag spielfrei waren.

Wolf verlängert und trifft für Iserlohn

Beim Schlusslicht Füchse Duisburg ging derweil das Debüt von Franz Fritzmeier gründlich daneben. Der Manager, der nach der Trennung vom 290-maligen Nationalspieler Dieter Hegen als Trainer fungiert, kassierte mit dem Revier-Klub eine 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)-Niederlage beim Vorletzten EHC Wolfsburg.

Doppelt Grund zur Freude hatten die Iserlohn Roosters. Erst verlängerte der von zahlreichen DEL-Klubs umworbene Nationalspieler Michael Wolf seinen Vertrag bis 2010, dann ließen die Sauerländer einen 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)-Sieg über die Augsburger Panther folgen, durch den die Roosters auf den neunten Platz vorrückten. Dagegen werden die Straubing Tigers immer weiter durchgereicht. Beim 3:4 (1:0, 0:3, 2:1) gegen die Krefeld Pinguine kassierten die Bayern die sechste Niederlage in den vergangenen sieben Partien.

Scorpions gegen im Schlussdrittel Gas

In Mannheim erzielte Eduard Lewandowski (54.) den Siegtreffer in der Overtime. In der regulären Spielzeit hatte Brandon Reid (54.) die erstmalige Mannheimer Führung durch Tomas Martinec (30.) ausgeglichen. Auf Düsseldorfer Seite bestritt Klaus Kathan sein 600. Ligaspiel, der Ex-Nationalspieler ging allerdings leer aus. Gleiches traf auch auf Tore Vikingstad zu, der nach sechseinhalbmonatiger Verletzungspause (Schulter) sein Combeck gab. Damit fehlt aus dem einstigen KVK-Traumsturm nur noch Daniel Kreutzer, der noch an den Folgen des Pfeifferschen Drüsenfiebers leidet.

Hannover legte im Mitteldrittel den Grundstein zum Sieg. Nach der Kölner Führung durch Stephane Julien (11.) gaben Eric Schneider (25.) und Sascha Goc (33.) der Partie eine Wende. Matt Dzieduszycki (43.), nochmals Goc (50.) und Chris Herperger (59.) erzielten die weiteren Treffer der Gäste im Schlussdrittel, Julien (52.) war für die Haie erfolgreich.

© SID

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